Ermittlungsbericht zum Tot des Astrophaten

Im folgenden fasse ich die Ergebnisse meiner Ermittlungen gezüglich des Todes des Astrophaten zusammen.

Kasimirs Aussage während des Treffens aller ranghohen Offiziere hat mich nicht vollständig überzeugt. Was komisch an der Aussage war, ist das er den Tod des Astrophaten nicht näher bedauert hat, noch schien es ihn sonderlich zu stören. Bei unserer Jagd nach dem Schatzschiff, hat er mit allen Mitteln versucht die Stationierung eines Astrophatens auf dem Planeten, zur Unterstützung der Bergungsmannschaft, zu verhindern, mit dem Hinweis das ein Astrophat viel mehr Wert ist als ein paar “normale” Menschen. Das im Hinterkopf waren seine Erklärungen zum Tod des Astrophaten weder ausreichend noch plausibel. Es schien ihn überhaupt nicht zu stören, das die Todesursache, die auch andere Astrophaten bedrohen könnte, ungeklärt geblieben ist. Da ihr, mein Lord, keine weiteren Maßnahmen befohlen habt, sah ich es als meine Pflicht an, Ermittlungen aufzunehmen, um eine mögliche Gefahr für die Mannschaft zu untersuchen.

Das erste was mich bei meinen Untersuchungen zu dem Thema stutzig gemacht hat war, das der tote Astrophat nicht von Guerino Bruzzini untersucht worden ist. Auf Nachfrage wies er nur daraufhin, das er nichts über einen toten Astrophaten weiß. Dies erhärtete meinen Verdacht und ich veranlasste eine Beobachtung der Astrophaten. Aufgrund der bestehenden Vertrauensprobleme innerhalb der Offiziersmannschaft, habe ich Antonius von Rodbrecht persönlich mit der Observierung betraut. Er berichtete:
“Bei der Observierung eines Psionikers ist vermutlich ziemlich vieles seltsam, aber was mir besonders aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die Kasimir untergebenen Psioniker sehr darauf bedacht waren, mir aus dem Weg zu gehen und bei einer direkten Konfrontation in der Offiziersmesse unter Schweißausbruch litten. Ich vermute sie haben irgendetwas zu verbergen.”

Dies erhärtete meinen Verdacht weiter und ich sah mich gezwungen einen der Astrophaten, Constantius II. Glarson sein Name, einer Befragung zu unterziehen. Eine Vid-Aufzeichnung der Befragung liegt diesem Schreiben bei. Die Befragung lieferte die folgenden Erkenntnisse:
Der Tote war nach Erhalt der Nachricht noch am Leben. Er sollte danach zu Kasimir, in sein Quartier kommen. Tat dies und ist dann in Kasimirs Quartier zu Tode gekommen.
Soweit die Fakten, auf die Frage was er vermutet was in dem Quartier vorgegangen sein könnte, antwortete er das folgende:
Er ist sich ziemlich sicher, das Kasimir den Geistesblock des Astrophaten entfernen wollte. Man merkte ihm an, das er Angst vor Kasimir hat. Kasimir wollte wohl die Nachricht die für euch bestimmt war lesen. Dies wäre ein Vergehen gehen die Standardprotokolle, da Kasimir nicht berechtigt ist eine Nachricht mit einer derart hohen Freigabestufe zu lesen. Durch diese Prozedur ist der Astrophat wohl zu Tode gekommen.

Der Verdacht erhärtet sich, das das was Kasimir während des Treffens berichtet hat, nicht die ganze Wahrheit ist. Ich habe berechtigte Zweifel das seine Schilderungen vollständig sind und der Wahrheit entsprechen. Insbesondere der Umstand das er die Standardprotokolle missachtet und den toten Astrophaten schnellstmöglich durch eine Luftschleuse in die Leere entsorgt hat, deutet daraufhin, das er etwas verschleiern wollte.
Ihr versteht sicherlich das ich erst einen begründeten Anfangsverdacht brauchte, bevor ich einen ranghohen Offizier eines Vergehens beschuldige, daher wurdet ihr, mein Lord, nicht vorab über diese Untersuchung unterrichtet.
Da ich, wie oben dargelegt, mittlerweile einen begründeten Anfangsverdacht als gegeben erachte, bitte ich euch um eure Erlaubnis, eine offizielle Untersuchung einleiten zu dürfen.

Hochachtungsvoll,
Macharius
Magister Militaris des Hauses Darkholme
erster Offizier der Zorn des Imperators

Ermittlungsbericht zum Tot des Astrophaten

Ehrgeiz kennt keine Grenzen Spielleiter Macharius