Besonderheiten der ZdI

Spuren der Vergangenheit
Ursprünglich eine Fregatte der Imperialen Flotte, war die Zorn des Imperators bereits mehrere Jahrhunderte im Dienst, bevor der erste der Entdecker der Gruppe überhaupt geboren wurde. Durch dramatische Ereignisse verloren gegangen und durch die Entdecker zurückerobert, wurde das Schiff in den Werften Wanderershafens für fünf Jahre generalüberholt und nach den Wünschen von Lord-Kapitän Gideon Darkholme neu ausgestattet. Trotzdem gibt es noch heute Bereiche im Schiff, die vermutlich seit Jahrzehnten kein Lebewesen betreten hat. Dazu kommen zahlreiche Bereiche, die im Rahmen der Umbauarbeiten abgetrennt oder schlicht nutzlos geworden sind und Systeme, an deren genaue Funktionsweise oder Zweck sich kein lebender Mensch mehr erinnert. Ein Sonderfall bildet das Archiv der Zorn des Imperators. Normalerweise lernt ein Archivar zu Lebzeiten seinen Nachfolger an und lehrt ihn sein Ablagesystem und die Besonderheiten seiner Methode. Da dies bei der Zorn des Imperators nicht möglich war, ist der Archivar Morias von Gretsch immer noch dabei wenigstens die obersten Schichten der alten Archivstruktur zu sichten und gleichzeitig der immensen Datenflut an neuem Input Herr zu werden, die täglich in seine Katakomben strömt.

Nahbereichsverteidigung:
Obwohl es sich bei der Zorn des Imperators nur um eine Fregatte handelt, so kann ihre Nahbereichsverteidigung mit der eines Kreuzers mithalten. Dies geht wohl darauf zurück, das die Zorn des Imperators vor ihrem Dienst als Flaggschiff von Lord-Kapitän Gideon Darkholme zum Transport von wertvollen Waren benutzt wurde. Da der damalige Kapitän sehr große Angst vor Enterkommandos hatte, ließ er überall an der äußeren Hülle der Zorn des Imperators Geschütztürme zur Nahbereichsverteidigung anbringen. In diesen Geschütztürmen wurden Maschinenkanonen-Vierlinge und Vulkan-Megabolter untergebracht. Diese Art von Waffen findet man normalerweise nur an Schiffen der Kreuzerklasse oder noch größeren Schiffen. Neueste Erkenntnisse aus den Archiven der Zorn des Imperators legen nahe, das eine ganze Kompanie Hydra Panzer ausgeschlachtet wurde, um die Nahbereichsverteidigung des Schiffes zu verbessern. Dies würde erklären, warum jeder Maschinenkanonen-Vierling an Bord der Zorn des Imperators über eine Maschinengeistunterstützung verfügt, die auch einen Logik-Geist zur Zielerfassung und Zielverfolgung enthält. Dies führte dazu, das ein Enterversuch nur unter größten Verlusten möglich war. Als die Zorn des Imperators von Lord-Kapitän Gideon Darkholme wiederentdeckt wurde, waren die Nahbereichsverteidigungssysteme noch immer funktionstüchtig. Das bedeutet das die Zorn des Imperators immer noch eines der denkbar besten Nahbereichsverteidigungssysteme für ein Schiff seiner Größe besitzt.

Hauptbewaffnung:
Die Hauptbewaffnung der Zorn des Imperators besteht neben einer Mars-Schema Makrokanonen Batterie auch aus einer Ryza-Schema Plasmabatterie. Beide Batterien sind in Türmen auf dem Oberdeck des Schiffes untergebracht. Dies hat den Vorteil das beide Batterien einen 270° Feuerwinkel haben. Ein Schiff das mit Plasmawaffen bewaffnet ist, ist ein starkes Zeichen dafür, das sein Besitzer ein reicher Mann sein muss. Plasmawaffen sind extrem teuer und extrem schwer zu beschaffen, insbesondere die Plasmawaffen der Fabrikwelt Ryza. Plasmawaffen von dieser Fabrikwelt gehören zu den besten die im Imperium hergestellt werden. Woher Lord-Kapitän Gideon Darkholme diese wertvollen und seltenen Waffensysteme hat ist nicht bekannt.
Das folgende Bild zeigt einen Teil der Generatoren der Ryza-Schema Plasmabatterie.

Warpbannrumpf:
Der Rumpf der Zorn des Imperators ist mit Silber, Inschriften und Schutzzeichen überseht, diese verstärken das Gellarfeld des Schiffes. Das Gellarfeld wird von einer 50 Meter großen Statue aus erzeugt, diese Statue zeigt den Imperator. Der Anblick der Zorn des Imperators macht einem unweigerlich klar das es sich bei dieser Fregatte um eine Reliquie zu ehren des Imperators handelt. Kein normal denkender Bürger des Imperiums würde, nach einem Blick auf das Schiff, jemals die Rechtschaffenheit und Imperatortreue des Lord-Kapitäns infrage stellen.

Tempelschrein des Gott-Imperators:
Eine komplette Sektion des Schiffes wird von einem Tempel, in dem man zum Imperator beten kann, eingenommen. Auch Reliquien und Statuen befinden sich dort, darunter auch eine des heiligen Drusus. Auf besonderen Wunsch von Macharius befindet sich dort ebenfalls eine Statue des heiligen Ollanius Pius. Erzbischof Darien Sarrus hält hier regelmäßig Messen ab und lässt diese, dank der Vid-Schirme, ins ganze Schiff übertragen. Der Lord-Kapitän Gideon Darkholme ist häufig hier um zu beten. Einmal hat er auch schon während einer Messe zu den Anwesenden gesprochen. Der Tempelschrein liegt in unmittelbarer Nähe zur Statue des Imperators, dadurch soll Gerüchten zu folge das Gellarfeld verstärkt werden. Auch wenn die Techpriester an Bord des Schiffes darauf bestehen, das die Stärke eines Gellarfeldes technischen Schwankungen unterliegt, sind die Gläubigen davon überzeugt, dass ihre Gebete das Gellarfeld verstärken und die finsteren Mächte des Warp fernhalten. Deshalb werden Messen, während Warpreisen, besonders häufig abgehalten und erfreuen sich generell sehr großer Beliebtheit bei der Mannschaft.

Vid-Schirme:
Lord-Kapitän Gideon Darkholme ließ überall auf dem Schiff Vid-Schirme installieren um die Moral der Mannschaft zu steigern. Auf ihnen werden wichtige Informationen für den jeweiligen Sektor des Schiffes angezeigt. Ihre Hauptaufgabe ist aber die Ausstrahlung von Videos die die Moral heben sollen. Die Idee für die Vid-Schirme kam dem Lord-Kapitän nach seinen glorreichen Siegen auf dem Planeten Zayth und im Orbit über Zayth. Aus den aufgezeichneten Kampfszenen ließ er mehrere Propagandafilme erstellen, die nun auf den Vid-Schirmen gezeigt werden.

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Ehrgeiz kennt keine Grenzen Spielleiter Spielleiter