Einsatzbericht (1322 Damaris W1)

Einsatzbericht der 4. Kompanie der 1322. Maccabeischen Janitscharen

Betreffend: Verteidigung der Welt Damaris – Woche 1

erstellt durch Bertram Faust, Hauptmann der 4. Kompanie.

Dieser Bericht legt die Aktivitäten der 4. Kompanie der 1322. Maccabeischen Janitscharen im Rahmen der Verteidigung des Planeten Damaris da.


4. Kompanie
Teilnahme an Offensivoperationen.


Tag 2:
Durchführung eines Ablenkungsangriffes auf einen der Landeplätze der Orks, um eine Kommandooperation zu ermöglichen. Ablenkungsmanöver zusammen mit der schweren Löwengarde und anderen Elementen der damarena PVS Truppen durchgeführt.
Es wurden weder Männer noch Material verloren.


Tag 3:
Nach der Zerstörung eines der Brokk’n, befahl General Dante einen Angriff auf die anderen Brokk’n die sich auf dem Planeten befanden. Bei dieser Offensive wurde meine Einheit als Linieninfanterie in den Linien der PVS Truppen eingesetzt. Ich möchte hiermit offiziell gegen diese Art des Einsatzes protestieren. Meine Männer sind ausgebildet und ausgerüstet, um als mechanisierte Infanterie eingesetzt zu werden. Der so mögliche Vorteil sollte auch genutzt werden.


Tag 4 – 5:
Meine Einheit unterstützte die schwere Löwengarde bei einer Offensivoperation. Dieses Mal konnten wir die Stärken der mechanisierten Infanterie voll zur Geltung bringen und so die Schlagkraft der schweren Löwengarde signifikant erhöhen.

Der Angriff erwies sich als äußerst effektiv, da die Orks ihre schweren Waffenstellungen verloren hatten, war es den Panzerspitzen möglich, schnell und ohne große Gegenwehr in die Reihen der Orks zu stoßen. Es war deutlich zu beobachten, dass die Orks über die Schnelligkeit und Wucht des Angriffes überrascht waren. Nach dem die erste Linie der Orks durchbrochen war, stießen die Panzer tief in die Ork Formationen vor. Dabei war es uns möglich, einzelne Ork Einheiten einzukesseln. Diese Kessel wurden von der nachrückenden Infanterie geschlossen und verengt. Da die Orks nicht über die nötigen Waffen verfügten um die Panzerung der Leman Russ Panzer zu durchschlagen, ordnete der Kommandant der schweren Löwengarde ein schnelles vorrücken an. Es entwickelte sich fast eine Art Rennen unter den Panzerbesatzungen darum, wer als erster den riesigen Felsbrocken erreichen würde, aus dem unablässig Orks strömten. Lasst mich hierbei anmerken, dass dieses schnelle Vorrücken ohne den durch uns geleisteten Infanterieschutz nicht möglich gewesen wäre. Die Panzer wären von den Orks eingeschlossen und überwältigt worden. Dank des vorher durch den Magister Militaris organisierten Treffens, war es unseren Einheiten möglich, zu kämpfen, als hätten wir bereits unzählige Male zusammen gekämpft. Diese hervorragende Kooperation erklärt auch die ungewöhnlich niedrigen Verluste unserer beiden Einheiten und die außerordentlich hohe Abschuss-zu-Verlust Rate.

Als wir an dem Felsbrocken ankamen, waren die Panzer und gepanzerten Truppentransporter über und über mit Ork Leichenteilen und Blut bedeckt. Um Zeit zu sparen, und den Orks nicht die Möglichkeit zu einer neu Gruppierung zu geben, hat der Kommandant der schweren Löwengarde befohlen, durch dichte Ork Ansammlungen einfach hindurch zufahren. Ein zugegeben gewagtes aber effektives Vorgehen. Am Felsbrocken angekommen, stellten sich die Panzer in einer Linie auf, und schossen auf jeden Ork der aus dem Felsbrocken kam. Meine Männer übernahmen den Flankenschutz. Die Hochlandwächter wurden angefordert, um die Schilde des Felsbrockens mit einem massiven Sperrfeuer zu überladen. Nach einer Stunde waren sowohl die Versorgungszüge bei uns eingetroffen, als auch die Hochlandwächter in Position. Gemeinsam mit ihnen eröffneten die Panzer das Feuer auf die Schilde. Nach einem einstündigen unablässigen Dauerfeuer, brachen die Schilde des Felsbrockens zusammen. Nun wurden wichtig scheinende Sektoren des Felsbrockens beschossen. Ob dies irgendeinen Effekt hatte konnte keiner von uns erkennen, aber es strömten keine Orks mehr aus diesem Ding.

Als sich die Infanterie für den Sturm auf den Felsbrocken bereit machte, erreichte uns der Befehl zum geordneten Rückzug. Alle Truppen sollten sich auf ihre Ausgangspositionen zurückziehen. Die schwere Löwengarde und meine Einheit bildeten einen langen Konvoi und machten uns auf den Weg zurück nach Damaris-Stadt.

In Damaris-Stadt eingetroffen, wurden meiner Einheit Fahrzeughallen in der Nähe der Hallen der schweren Löwengarde zugewiesen. Dort erhielten wir Nachschub an Munition, Treibstoff und Ersatzteilen. Damit mögliche Ausfälle schnell durchgeführt werden können, sind die Hallen relativ zentral gelegen und über breite Straßen mit den Ausfalltoren verbunden. Damaris-Stadt scheint mir bestens auf eine Belagerung vorbereitet zu sein.


Ende der ersten Woche (Tag 6):
Am Morgen des Tages führten die Orks einen Überraschungsangriff auf Damaris-Stadt durch. Meine Einheit führte, zusammen mit der Schweren Löwengarde, Entlastungsangriffe auf die Angreifer durch. Diese Angriffe waren sehr erfolgreich, da die Orks mit massiven Infanterieverbänden angriffen, die aber über keine schweren Waffen verfügten. Die einzige Unterstützung die die Infanterie hatte, waren leichte Fahrzeuge. Diese waren allerdings keine Gefahr für die Panzerung der geheiligten Kriegsmaschinen, die auch als Leman Russ Kampfpanzer bekannt sind. Wir hatten die Ehre, dass die Entlastungsangriffe von General Dante persönlich angeführt wurden. Er übernahm die Kontrolle über die Schwere Löwengarde. Unsere Abschusszahlen waren überdurchschnittlich hoch. Die Entlastungsangriffe mussten abgebrochen werden, als die Orks ihr Vorgehen änderten. Sie brachten schwere Waffen in Stellung und bedrohten so unsere gepanzerten Fahrzeuge. General Dante befahl den Rückzug hinter die Stadtmauer. Dort wurden wir aufmunitioniert und nötige Reparaturen wurden durchgeführt. Ich gönnte meinen Männern etwas Ruhe, da die Nacht sehr kurz war.

Einsatzbericht (1322 Damaris W1)

Ehrgeiz kennt keine Grenzen Spielleiter Spielleiter