Ehrgeiz kennt keine Grenzen

Der Freund des kleinen Mannes Gouverneur Kapak

Unken des Untergangs der Gruppe leicht gemacht

Zuerst kommen alle zu spät, dann muss erstmal geguckt werden, ob der Käptn das Talent Air of Authority hat, welches ihm erlaubt, pro Erfolgsgrad eine Gruppe mehr zu befehligen [bzw. sein Talent auf mehr Personen wirken zu lassen]. Zum Gebrauch dieses Talents kam es am ganzen Abend jedoch nicht. [Das habt ihr elegant verhindert…]

Danach brauchen wir eine kurze Zusammenfassung vom letzten Mal, um einzusteigen. Dazu wurde zunächst die Zusammenfassung vom vorvorigen Mal erneut zusammengefasst, um auf die Geschehnisse vom letzten Mal zu kommen.

Wir sind also da stehen geblieben, dass wir alle in Ruhe schlafen konnten! Das Abenteuer geht weiter…

Wir werden von Jorun geweckt, wie es nicht anders zu erwarten war! Es gibt jedoch keine eilige Nachricht oder heikle Situation, sonders das Frühstück ist fertig! Eine Nachricht, die er uns überbringt, aber dem Anschein nach nicht eilig zu sein scheint besagt, dass wir uns bei Gouverneur Kapak melden sollen, wobei nicht klar ist, worum es gehen wird. Während des Frühstücks erfahren wir außerdem, dass Gouverneur Kapak die Tore für den Pöbel geöffnet haben soll. Der Palastgarten sei nun für alle frei zugänglich und jeder dürfe sich an Platz und Früchten bedienen, wie es beliebt. Durch die neuen Freiheiten für den Pöbel fühlt sich der Adel stark eingeengt. Zusätzlich erfahren wir, dass der Gouverneur nun häufig im Garten beim Pöbel ohne Wachen anzutreffen sei und sich mit dem Pöbel unterhält.

Wir essen also und fahren sogleich mit der Limousine und Begleitschutz zum Palast. Dort erfahren wir, dass der Gouverneur wohl im Garten an zu treffen sei und sich gerade wieder mit dem Pöbel unterhalte. Aufgrund seiner auffälligeren Figur sticht der Gouverneur aus der Masse heraus. Als wir ihm näher treten scheint er dem Pöbel wohlgemeinte Ratschläge zu geben, diese sind jedoch nicht an den Pöbel angepasst sondern lassen hohe Standards herausklingen. Als uns der Gouverneur bemerkt wendet er sich zu uns und gratuliert uns zunächst zu unserem Erfolg bei der Schlacht auf der Mauer. Daraufhin kommt er zu seinem wahren Anliegen, dass er etwas mit uns persönlich zu besprechen habe.

An einem ruhigen Fleck angekommen unterrichtet und der Gouverneur, dass er eine Tour durch die Flüchtlingslager plant, mit Händeschütteln und Reden halten vor laufender Kamera. Gideon Darkholme ist zunächst nicht begeistert. Als aber der Gouverneur sagt, dass es zum Wohle des Imperiums sei, ist Gideon Darkholm sofort überzeugt. Der Termin beginnt in vier Stunden, der Gouverneur will uns dann vom Pendragon-Manor abholen.

Macharius macht sich daraufhin auf den Weg, um sich beim Sicherheitschef des Gouverneurs über die geplanten Sicherheitsvorkehrungen zu erkundigen. Dabei stellt sich heraus, dass dieser alle Hände voll zu tun habe. Sein Posten war vorher wie bezahlter Urlaub, der Gouverneur ist so gut wie nie unter Leute gegangen und die Sicherheit war dementsprechend einfach sicher zu stellen. Nun ist der Gouverneur ständig unterwegs und unterhält sich mit dem Pöbel und sorgt sich dabei offenbar kein bisschen um seine eigene Sicherheit, so kam es schon öfter vor, dass die Wachen ihn aus den Augen verloren haben. Der Sicherheitschef habe die letzte Nacht kein Auge zugetan. Nachdem er sich ausgeweint hat, erzählt er Macharius auch den voraussichtlichen Zeitplan, bemerkt aber auch sogleich, dass es gut möglich ist, dass sich dieser spontan ändere. Die Sicherheitsmaßnahmen die getroffen werden, seien ausreichend, aber nicht gut. Macharius bietet an, von Gideon Darkholme gestellte Truppen als schnelle Eingreiftruppen im Hintergrund bereit zu stellen. Dieses Angebot wird dankend angenommen.

Wir fahren mit der Limousine zurück ins Pendragon-Manor, wo uns Jorun schon erwartet. Wie es nicht anders zu erwarten war, hatte er uns ein zweites Frühstück vorbereitet! Wir freuen uns alle so sehr auf das zweite Frühstück, dass uns gar nicht auffällt, dass ein größerer Konvoi von Chimären der PVS-Kräfte vor den Toren steht. Jorun macht uns freundlicherweise darauf aufmerksam. Der Käptn will lieber sein zweites Frühstück zu sich nehmen und überlässt das Sprechen mit den PVS-Kräften Macharius. [PVS = Planetare Verteidigungsstreitkräfte]

Macharius fragt also die Torwachen, was los sei. Diese berichten, dass die vor dem Tor stehenden PVS-Kräfte mit Gideon Darkholme oder Macharius sprechen wollen, jedoch unangemeldet sind und dementsprechend nicht hineingelassen wurden. Macharius lobt das richtige Verhalten der Torwachen und wendet sich am Tor zu einem PVS-Soldaten. Er stellt sich als Major von Klingberg vor, General Dante habe ihn geschickt, dieses Gespräch über den geplanten öffentlichen Auftritt des Gouverneurs mit Gideon Darkholme oder Macharius zu führen. Er würde dieses Gespräch gerne auf dem Grundstück und nicht am verschlossenen Tor führen. Auch Macharius würde den Käptn dieses Gespräch lieber persönlich führen lassen. Der Mayor und fünf seiner Begleiter bekommen Eintritt, die Chimären sollen sich so platzieren, dass die Ein- und Ausfahrt frei gehalten werden. Der umfangreiche Begleitschutz sei lediglich als Vorsichtsmaßnahme dabei, behauptet der Major uns gegenüber.

Macharius führt den Besuch ins Pendragon-Manor. Er erkundigt sich bei General Dante, ob die Aussagen vom Mayor der Richtigkeit entsprechen und holt nach Bestätigung den Käptn zum Gespräch. Es geht darum, dass das Verhalten vom Gouverneur unangemessen sei un der geplante Putsch nun vorgezogen werde müsse. General Dante plane deswegen, den Gouverneur nach der Tour festzunehmen und unter Hausarrest zu setzen, da sein freies Handeln die Verteidigungsfähigkeiten des Planeten schade. Der Käptn stimmt zu, dass das Verhalten unangemessen sei, jedoch würde er vorschlagen, dass der Eingriff vor der Tour stattfinden soll, damit es nicht zu der Situation kommt, dass der Gouverneur fröhliche Reden schwingt und der Freund aller wird und darauf vor den Augen aller vom Militär festgesetzt wird. Der Krieg nach Außen mit den Orks ist bereits im vollem Gange, einen inneren Konflikt könne man zu diesem Zeitpunkt nicht gebrauchen.

Dafür soll Macharius nochmal mit dem Sicherheitsoffizier vom Gouverneur reden, ob er dem nicht vielleicht zustimmt. Zumindest hatte er vorhin den Anschein gemacht, als sei er vom Verhalten des Gouverneurs auch alles andere als begeistert. Macharius fährt mit einigen Wachen in der Limousine zum Palast und trifft sich mit besagtem Sicherheitsoffizier.

Macharius stehen die Möglichkeiten Charme oder Befehligen zu benutzen zur Verfügung. Er entscheidet sich jedoch für die dritte Möglichkeit ihn einzuschüchtern. Dieses leitet er ein, indem er fragt, seit wann sich der Gouverneur so seltsam benehme. Im Verlauf des Gesprächs verliert er den Überblick, wie er das Einschüchtern einleiten wollte und kommt dann schließlich einfach so zum Punkt, wobei der Sicherheitsoffizier schon klare Anzeichen gibt, dass er zwar nicht davon begeistert ist, mehr arbeit durch das Verhalten des Gouverneurs zu haben, jedoch voll und ganz hinter ihm zu stehe. Macharius fragt ihn, ob er es verantworten könne, wenn etwas passieren sollte, weil durch das Verhalten des Gouverneurs die Verteidigungsfähigkeit der Stadt verringert sei. Es sei besser, ihn in Hausarrest zu bewahren, um diese Situation zu umgehen. Der Sicherheitsoffizier scheint klar erbost und ermahnt Macharius, dass man diese Tat auch als Hochverrat interpretieren kann und die Strafe auf Hochverrat sei der Tod. Er möge doch bitte jetzt gehen. Macharius steht noch kurz da, aber da ihm keine abschließenden Worte einfallen, geht er nach kurzer Zeit einfach und kommt damit einem gewalttätigen Rausschmiss zuvor.

Kaum in der Limousine klingelt auf der Rückfahrt zum Pendragon-Manor das Telefon. General Dante beschwert sich aufgebracht bei Macharius, was er denn getan habe, die Verteidigungen im Palast haben sich mehr als verdoppelt. Nach kurzer Erklärung bestimmt General Dante, dass nun die Festsetzung erst nach der Tour stattfinden soll. Macharius meldet dieses den Käptn, dieser ist jedoch nicht begeistert. Er plant nun stattdessen Plan C, Töten des Gouverneurs vor der Tour. General Dante wird von dieser Planänderung nicht informiert. Alle Außenstehenden sollen aus dem Pendragon-Manor verschwinden. Es sollen überall Elitesoldaten von uns stationiert werden. Wenn der Gouverneur dann kommt, um uns ab zu holen, wird der Käptn ihm die Hand schütteln und mit der anderen wird er ihm mit seinem Energiehammer einen kräftigen Schlag über den Kopf verpassen. Sollten die begleitenden Soldaten auch nur Anzeichen der Gegenwehr zeigen, soll ihnen diese Idee durch die Präsenz der eigenen Soldaten schnell wieder vergehen. Die Begründung für die Exekution soll sein, dass der Gouverneur vorgehabt habe, sich auch mit den Orks zu verbünden. Macharius soll dafür entsprechende Beweismittel fertigstellen. Noch zwei Stunden bis der Gouverneur zum Abholen kommt. [Da bin ich aber noch gespannt, was das sein soll…^^]

Alle Vorbereitungen wurden getroffen. Ein Konvoi von sieben Fahrzeugen fährt vors Pendragon-Manor vor. Dieser besteht aus drei identischen Limousinen, zwei unbewaffneten Lkw und zwei Chimären. Aus mehreren Fahrzeugen steigt die Palastwache des Gouverneurs aus und stellt sich in einer Formation auf, um uns zur Abholung zu empfangen. Unsere Ehrensoldaten stellen sich ebenso in Formation auf, um den Gouverneur zu empfangen. So steigen aus der Limousine der Gouverneur, Lord Kapitän Locke, die Freihändlerin Elizabeth Orleans und der Freihändler Jeremiah Blitz aus und kommen uns ab zu holen. Der Käptn ist sichtbar überrascht und nicht erfreut über die unerwarteten Gäste. Er hält trotzdem an seinem Plan fest und verkündet, dass es um so besser sei, dass alle anwesend sind um es mit zu bekommen. Es lägen Beweise vor, dass der Gouverneur vor habe, sich mit den Orks zu verbünden. Er sei nicht mehr bei Sinnen und müsse vom Irrsinn befreit werden. Orleans reagiert darauf, indem sie ihre Waffe zieht und sich vor den Gouverneur aufbaut. Sie verlangt die sofortige Festnahme von Gideon Darkholme. Blitz zieht ebenso seine Waffe, die Soldaten des Gouverneurs haben ebenfalls ihre Waffen gezogen. Lediglich Lord Kapitän Locke ist unentschlossen, was sie tun soll. Macharius deutet den eigenen Soldaten an, vorerst ihre Waffen nicht zu heben. Der Käptn versucht es mit Charme, verliert jedoch seinen vergleichenden Wurf gegen den Gouverneur. Trotzdem versucht er die anderen davon zu überzeugen, dass das hier nicht der Gouverneur ist, den er kennen gelernt hat und auch mit Sicherheit nicht derjenige, den Orleans vor Jahrzehnten kennen gelernt hat.

An dieser Stelle wurde unterbrochen, damit der Gouverneur sich seine Antwort ausdenken kann. Sehr schade, dass Gant nicht anwesend war, der hätte sich über die ganze Planung gefreut und fröhlich mit diskutiert.


Persönlicher Kommentar des Protokollanten Lok:

Ich fasse an dieser Stelle nochmal sehr kurz zusammen:

  • Der Gouverneur hat sich von gestern auf heute verändert.
  • Wir finden das zwar komisch, aber weil es für das Imperium ist, finden wir es gut.
  • Dante sagt, es schadet der Verteidigung und will Verrat begehen.
  • Der Käptn findet es zwar gut, dass es fürs Imperium ist, aber entscheidet sich doch den Verrat selbst lieber früher stattfinden zu lassen.
  • Dieser Plan schlägt fehl, also ändert der Käptn seinen Plan von Verrat zu Hochverrat an einer Person, dessen Handlung fürs Imperium am Anfang gut gefunden wurde.
  • Dante lacht sich übrigens ins Fäustchen, sollte der Plan klappen.
  • Ein Happy End steht in Aussicht! (aber nicht für die Abenteurer)

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