Gideon Darkholme

Description:

Käptn Gideon Darkholme ist der Anführer der Rasselbande.

Zur Geschichte seiner Begegnung mit Macharius siehe: Hintergrund M GD

Bio:

Mein Name ist Gideon Darkholme. Inzwischen nennt man mich sogar Käpt´n, aber das war nicht immer so.

Geboren auf einer Makropolwelt als Kind einer wohlhabenden Handelsfamilie war ich immer das Sorgenkind meiner Familie. Auch wenn meine Geschwister sich in das Leben der Dekadenz und des nahezu ewigen Reichtums leicht eingefunden haben, fiel mir die Idee schwer, dass ein Leben voller “Ja bitte” und “Aber gerne doch” schon alles gewesen sein soll. So war ich immer derjenige, der negativ auffiel ob es bei Meinen Zukunftswünschen oder den Prügeleien mit dem Pöbel war. Angestachelt wurde ich immer wieder von den alten Abenteuergeschichten meines Onkels Servus Trask, dem man schnell anmerkte, dass er sich seinen Reichtum Hart erarbeiten musste und nicht eine “logische” folge irgendeiner Erbschaftsreihenfolge war. Schnell trugen meine Eltern Sorge, dass ich den Ruf der Familie allzuschnell in den Dreck wirtschaften würde. Sie beschlossen mich möglichst gefügig zu machen und dennoch ihr Gesicht zu wahren und liessen ihre Verbindungen spielen um mich als Mietling auf dem Schiff des Freihändlers (Verschlüsselter Datensatz)anzuheuern. Sie dachten, dass ich mir erst meine “Hörner abstossen” muss. Das Leben an Bord des Schiffes war rauh. Unter den gleichgestellten war ich schlecht angesehen wegen meiner Herkunft, bei den höher gestellten Besatzungsmitgliedern war ich als Mietling allerdings auch nicht gern gesehen. Ich versuchte in dieser dunklen Zeit meinen Weg mit dem Licht des Imperiums zu erhellen. Also betete ich zum Imperator. Doch ich hatte eine gute Schule genossen und wusste, der Imperator hilft denen die sich selbst helfen. Also blieb mir nur, dass einzige zu tun, was ich gut konnte: Kämpfen. Jedem dem mein Gesicht nicht gefiel verhalf ich zu einer kostenlosen neustruckturierung der Gesichtsknochen. Bald hatte ich den Respekt der mir zustand. 3 Jahre hatte ich mich mit meinem Schicksal abgefunden. Ich betete nun mindestens einmal pro Tag zum Gottimperator höchstselbst. Die Anderen empfanden dies als seltsam und sagten hinter meinem Rücken, dass ich mehr auf den Imperator vertraue als unser Käptn persönlich. Natürlich wagte es inzwischen niemand mehr mir das ins gesicht zu sagen. Die Gebete hatten allerdings einen Grund. Die immerwährende Reise durch den Warp liess mich nach und nach Dinge hören die nicht existieren konnten. Und doch waren sie da. Sie waren in meinen Träumen und obwohl ich es weder greifen noch begreifen konnte, wusste ich, dass es sich um etwas Böses handelt. Etwas das sich nach Zerstörung und Tot sehnt. Ich habe immer wieder gekämpft um mir meinen Platz zu sichern. Dieses Wesen, kämpfte weil dies sein Platz in der Ordnung war. Obwohl ich nur fiebrige Träume von ihm kannte und ein Kratzen und stöhnen aussen am Gellerfeld des Schiffes, wenn kein Anderer da war um es auch zu hören, war es da und es war genauso real, wie es auch falsch war. Ich sah in den Gesichtern der Besatzung, dass ich nicht der einzige war der es fühlte, aber ich war der einzige, der sich traute darüber zu sprechen. Ich stellte viele Theorien an, warum wir immer wieder heimgesucht wurden, doch nur eine schien mir plausibel genug um wahr zu sein, aber auch zu riskant um ausgesprochen zu werden: Der Freihändler hat immer wieder sich selbst bereichert auf kosten des Imperiums. Er hat Steuern von Planeten eingetrieben, ohne je etwas von den Ressourcen mit einer Offiziellen Stelle zu teilen. Kurzgesagt: Er handelte gegen den Imperator.

Diese Theorie wurde grausame Wahrheit, als ich namentlich von meiner Arbeit weggerufen wurde (Ich habe zu der Zeit für die Sicherheit an Bord gesorgt durch etwaige Patrouillen) um dem Käpt´n irgendwelche belanglosen Papiere in sein quartier zu bringen. Er hatte für solche Aufgaben viel besser geeignete Bedienstete als mich und als ich die Papiere abholte sagte man mir, dass ich mich vorsehen solle, da der Käpt´n sich seit den letzten Wochen sehr seltsam verhalten haben soll. Einige Besatzungsmitglieder waren seitdem nicht mehr gesehen worden. Ich machte mich auf den Weg zu dem Quartier des Käpt´n und je näher ich diesem kam, desto mulmiger wurde mir. Ein kratzen ganz weit hinten in meinem Verstand sagte mir, das etwas nicht stimmte. Das ich mich vorsehen sollte. Ich betrat das Quartier und näherte mich dem Freihändler. Je näher ich ihm kam, desto mehr streubten sich mir die Nackenhaare. Er war bleicher, als ich ihn in erinnerung hatte und seine Augen waren eingefallen und blutunterlaufen. Wenn er sich nicht bewegt hätte, so hätte man ihn wahrlich für tot halten können. Hinter mir schloss sich die Tür und der Käpt´n sprang auf von seinem Sessel und brüllte mit wutendbranntem Gesicht “Schnapp ihn dir!”. Erst jetzt bemerkte ich den ersten Offizier der eine ähnliche Veränderung durchgemacht hatte und sich mir von hinten näherte. Der Käpt´n hieb mit seinem Energieschwert nach mir. Ich schaffte es gerade noch zur Seite zu springen und das Schwert zerteilte seinen Ersten Offizier (und wie man mir später berichtete seinen besten Freund) mit einem einzigen hieb. Nun sah ich das grauen seiner Tat in seinen augen flackern. Er schien seine Menschlichkeit noch nicht gänzlich verloren zu haben und zögerte mit seinem nächsten schritt. Ich hingegen zögerte nicht und griff blitzschnell zu meinem Kettenschwert und hieb ihm dieses in seinen leblos wirkenden Kopf.

Kurz darauf erschienen auch schon die Wachen. Meine erleichterung war allerdings nur von kurzer dauer, als mir bewusst wurde, welches bild sie vorfanden. Doch sie fragten nicht, was hier geschehen war. das Gegenteil meiner Erwartungen traf ein. Sie schienen bereits alle die Veränderungen bemerkt zu haben nund waren eher dankbar und erleichtert, zu sehen, dass der Käpt´n nun in einer dunklen Lache am Boden lag. Wir waren nun führerlos und schnell merkte ich, dass ich der einzige war, der der Mannschafft noch hoffnung geben konnte in dieser dunkelsten Stunde. Die meisten hatten bereits ihr Votum abgegeben und forderten dass ich, als Imperatortreuster Mensch an Bord, entscheiden solle was als nächstes zu tun ist. Und als ich den logischisten Weg vorschlug und empfohl das Schiff in den nächstgelegenen Raumhafen zu fliegen, stimmten bereits alle überein, dass es nicht zufall war, der meine Hand führte, sondern Schicksal. Ich hatte durch meine simple Tat das gesamte Schiff gerettet und die Mannschafft vor der ewigen verdammung gerettet. Als dies nun auch mir selbst bewusst wurde, wusste ich, dass alles, was mir bisher widerfahren ist, mich an diesen Platz hier führen sollte. An dem Hafen angekommen verlief alles sehr schnell. Ich erklärte den Behörden was geschehen war und wurde nach kurzer Wartezeit zu dem Sektor Governeur persönlich gerufen. Mit einer solchen Ehre hätte ich nicht gerechnet, doch was dann folgte konnte ich kaum glauben: Der Sektor Governeur überreichte mir den Freihändlerbrief des nun Toten Käpt´n. Die Besatzung hatte erzählt was für eine Inspiration ich ja allen war und wie ich mich Heldenhaft in den Kampf gestürtzt habe um den Käpt´n in einem Todesmutigen duell zu Boden zu ringen. Da keiner den Kampf gesehen hatte, hatte man sich anscheinend allerhand Geschichten über den hergang erzählt und es gab viele ausschmückungen in denen ich sogar gegen mehrere Offiziere gleichzeitig gekämpft haben soll. Ich wollte ihm sagen, dass dies alles nicht so sehr Heldenhaft war doch seine Zeit war knapp bemessen und er gab mir mit einem Wink seiner hand unmissverständlich zu verstehen, dass meine Schilderung des Vorfalls für diese kurze “Zeremonie” keine Bedeutung hat. Dass Schiff wurde kurzerhand für Militärische Zwecke verpflichtet und die Besatzung zu grossteilen unter Strafen für vergehen gestellt, die ich nicht nachvollziehen aber auch nicht wirklich beurteilen konnte. Nun war ich das erste Mal auf mich allein gestellt mit meinem Freihändlerbrief und einer riesigen Abfindung für “mein” Schiff. Der Imperator hatte mir nun mein wahres Schicksal offenbart.


Beschaffungen Gideon Darkholme

Gideon Darkholme

Ehrgeiz kennt keine Grenzen Spielleiter Gideon_Darkholme