Ehrgeiz kennt keine Grenzen

Orkische Enterkommandos

von Explorator Gillam

Während die Zorn des Imperators sich der im Asteroidengürtel versteckten Raumstation nähert, wird das Schiff von Raumgefährten unbekannter Bauart (vermutlich Orks) angegriffen, die hier auf der Lauer lagen. Eine Antwort auf unsere Rufe an die Raumstation ist bisher ausgeblieben.

Rückschau: Gillam Helix hat es während der vorangehenden kurzen Warpreise geschafft einen Munitionswechsler für einen Bolter herzustellen. [Hast Du denn inzwischen die Fähigkeit Waffenschmied gekauft?]

Da wohlweislich bereits voller Gefechtsalarm gegeben wurde, kann der Meister der Geschütze Lok direkt probieren das nächste sich nähernde Schiff zu beschießen – verfehlt jedoch leider. Diese Zeit wird von den unerwartet flinken Angreifern genutzt sich aus unserem Sichtfeld heraus zu manövrieren. Zur Verschärfung der Lage trägt auch bei, dass die Ortungssysteme aufgrund der starken Interferenzen durch die eisenhaltigen Asteroiden immer noch offline sind und die wenigen funktionierenden Systeme mehr als genug damit beschäftigt sind, einen sicheren Kurs durch die träge rotierenden Asteroiden zu berechnen.

Eine kurze Besprechung der Entdecker zeigt nur zwei Möglichkeiten auf: entweder zu versuchen durch den Asteroidengürtel zum Sprungpunkt zu fliehen, oder hier zu bleiben und zu kämpfen. Selbstverständlich entschieden sich alle für die letztere Option, da man nicht umsonst die Mannschaft des Lord-Kapitäns Gideon Darkholme sind. Kasimir empfängt derweil im Astropathenchor eine Nachricht von der Stolz von Sopha. Diese ist in den Randbereichen des Systems aus dem Warp ausgetreten und hat Kurs auf die inneren Planeten gesetzt. Offensichtlich sind dadurch ihre Systeme von dem gleichen Schock, der uns ereilt hatte, verschont geblieben. Der Käptn bittet Madam Charlabelle Armelan um möglichst schnelle Unterstützung, die diese ihm auch zusagt. Dennoch, mit ihrer Ankunft ist erst in einigen Stunden zu rechnen. Ein weitere Störung im Warp, die sich schnell dem System nähert, hält Kasimir für ein weiteres Schiff, kann dem aufgrund der turbulenten Ereignisse jedoch nicht weiter nachgehen.

Währenddessen heult plötzlich der Kollisionsalarm im Schiff auf. Eines der Orkschiffe konnte sich mit flammenden Nachbrennern so schnell der Zorn des Imperators nähern, das Garbadock keine Möglichkeit mehr blieb dem gigantischen Rammsporn auszuweichen, der sich nun in unser Schiff rammt. Der Aufprall und das Kreischen des zerreißenden Metalls ist im gesamten Schiff zu hören und holt die meisten der Brückenbesatzung von den Beinen. In wenigen Augenblicken ist das Orkschiff mit der ZdI verkeilt und macht diese dadurch manövrier- und schussunfähig.

Seit 20 Minuten, 20 Minuten die sich wie eine Ewigkeit anfühlten, hielten wir nun schon in diesem Korridor den anstürmenden Orks stand. Anfangs hatten wir noch die Stellung direkt an den großen Transportliften gehalten, waren dann aber zunehmend tiefer in die Gänge gedrängt worden. Mehr als die Hälfte der eigentlichen Einsatzgruppe war dabei eingeschlossen und vermutlich getötet worden. Nun wogten die Orks in Wellen in den Gang, jedes Mal wie eine Flut aus grünen Leibern, Lärm und Gebrüll. Dies war zunehmend nervenaufreibend. Meistens hielten wir die Köpfe unten, bis das erste wilde Geballere vorbei war und mähten dann die erste Reihe der anstürmenden Feinde mit diszipliniertem Feuer aus unseren Schrot- und Lasergewehren nieder. Danach warfen wir einige Granaten und hielten unsere Köpfe unten. Dann sprangen wir auf und zogen uns 10m weiter in den Gang zurück, wo sich die Prozedur wiederholte. So ging es eine scheinbare Ewigkeit. Kaum einer aus unserer Einsatzgruppe war noch ohne Verletzungen, denn die heulenden Querschläger aus den primitiven Waffen der Grünhäute verwandelten die engen Korridore jedes Mal in ein tödliches Wespennest. Vor einigen Minuten hatte sich uns der Erste Offizier Macharius angeschlossen und inspirierte die Männer zu neuem Widerstand. Wir errichteten neue Barrikaden und waren entschlossen diese Stellung zu halten, als es plötzlich Still in unserem Korridor wurde. Natürlich konnten wir Kampflärm aus den angrenzenden Sektoren vernehmen, aber in unserem Gang, übersät mit zerschlagenen Einrichtungsgegenständen, Leichen und durchwabert mit den Rückständen von Pulverdampf und Granatenexplosionen war es auf einmal gespenstisch still und die sichtbaren 80m vor uns hatten plötzliche etwas gespenstisches an sich.
- - Matrose Fleugwiener, II. Makrokanonenbatterie


Der Erste Offizier Macharius erwartet nun folgerichtig Unmengen von Orks, die in unser Schiff stürmen und eilt deshalb in die betroffenen Bereiche der ZdI, um die dort vermutlich schon kämpfenden Soldaten und Matrosen zu unterstützen. Das taktische Kommando für die Abwehr dieses Angriffes übernimmt derweil Antonius von Rodbrecht mit tatkräftiger Unterstützung durch den Käptn. Auf Befehl von Macharius positioniert sich auf Deck 7 auch die Ehrengarde. Deren befehl lautet, sollten die Orks es zu Deck 15 (oder höher) schaffen, sollen sie sich sofort auf den Weg zur Brücke mache und den Kapitän mit Ihrem Leben schützen! Lok und Gillam koordinieren Ihre Untergebenen ebenfalls von der Brücke aus. Gillam versucht dabei die vielen Reperatur-, Lösch- und Notfalltrupps so einzusetzen, dass der weitere Schaden am Schiff minimiert, diese (wo möglich) aus der Schusslinie gehalten werden und die bereits ausgefallenen Systeme wieder zum laufen gebracht werden können. Währenddessen hält Lok sich in Bereitschaft um bei wieder einsetzender Funktionsfähigkeit der Waffen, diese direkt gegen die weiteren Orkschiffe einsetzen zu können. Relativ unbetroffen von dem geschäftigen Chaos auf der Brücke, hält Kasimir die Stellung in seinem Astropathenchor und versucht die Verbindung nach außen (und speziell zu Madam Armelan) offen zu halten.

Dann begann ein schreckliches Geheul und aus dem unwirklichen Dunkel stürmte uns mit gigantischen Schritten ein riesiger Ork entgegen…

Anders als alle anderen Ork, war dieser über und über mit Panzerplatten behängt. Während sein rechter Arm in einer gigantischen Energieklaue endete, hielt er in der linken Hand eine primitive Energiewaffe die einen wahren Kugelhagel von Energieprojektilen auf uns niederregnen ließ, während er vorrückte. Unsere Deckung wurde davon geradezu pulverisiert. Der Erste Offizier Macharius brüllte “Haltet Stand!”. Einige meiner Kameraden aus der Schiffsbesatzung erstarrten zunächst vor Angst und rannten dann, trotz des Befehls des Ersten Offiziers, in panischer Angst in den Gang davon, eingeschüchtert von der brutalen Kraft des unaufhaltsam anstürmenden grünen Teufels. Der Erste Offizier rief ihnen daraufhin hinterher: “Ihr Feiglinge, der Imperator wird euch strafen!”. Diese Strafe folgte auf dem Fuße, innerhalb weniger Augenblicke waren sie allesamt Tod, auf der Flucht niedergemäht von den erbarmungslosen Schüssen die aus Richtung der Orks durch den Korridor peitschten.

Wir verbliebenen Matrosen, die Soldaten und der Erste Offizier versuchten so gut es ging aus der Deckung heraus zu feuern. Der Ork war nur noch wenige Meter entfernt und wir alle wussten, sollte er uns erreichen, würde die Energieklaue kurzen Prozess mit uns machen. Der Erste Offizier brüllte: “Schießt mit allem was ihr habt!”. Also feuerten wir, was die Energiekammern der einfachen Lasergewehre und die Läufe der alten Schrotgewehre hergaben. Dies schien aber kaum mehr Eindruck auf den Gegner zu machen, als Fliegen die einen Grox umkreisen. Zumindest verlangsamen tat ihn unser Abwehrfeuer nicht. Dann schoss jedoch der Erste Offizier mit seinem viel weiter entwickelten Hochenergie-Lasergewehr und durchschlug auf Anhieb die Panzerung des Orks an dessen linkem Bein. Malloy behauptet, er hätte gesehen wie der Schuss sogar auf der Rückseite wieder austrat und einen 1a Wundkanal hinterlies.

- – Matrose Fleugwiener, II. Makrokanonenbatterie


Fluchend meldet sich plötzlich Bruce Tedric zu Wort. Er hat es geschafft einige der Systeme wieder funktionsfähig zu machen und kann über den Fernscanner ein definitiv nichtimperiales Schiff ausmachen, das sich in diesem Augenblick hinter dem Gasriesen hervorschiebt. Der Signatur nach ist dieses Schiff groß, mindestens Kreuzer-Klasse und hat einen Abfangkurs in unsere Richtung gesetzt.

Langsam treffen die ersten Statusmeldungen auf der Brücke ein. Auf den Decks 22-27 sind inzwischen wilde Kämpfe ausgebrochen. Die Reparaturtrupps melden zum Glück bisher nur geringfügige Schäden an lebenswichtigen Systemen der ZdI und arbeiten mit Hochdruck (wo sie dies können) an deren Reperatur. Zu einem großflächigen Druckverlust ist es zum Glück nicht gekommen. Gillam lässt den Kreuzzugsservitor durch Soldaten von Ebene 7 abholen und zu Ebene 16 bringen. Selbstverständlich weißt er die Soldaten auch in die Bedienung ein. [Bekommen sie auch Befehle wie sie ihn einsetzen sollen?]

Einige Zeit später gelingt es Garbadock durch ein riskantes Manöver unser Schiff von dem Orkschiff zu lösen und dadurch wieder manövrierfähig zu machen. Dadurch werden allerdings auch große Mengen an kämpfendem Personal hinaus in die Leere gesaugt und bisher noch belüftete Bereiche des Schiffes luftleer.

Mittlerweile war der Gegner so nah, das er zu einem brutalen Sturmlauf auf unsere Deckung ansetzte und die provisorisch errichtete Barrikade vor dem Ersten Offizier mit seiner Energieklaue einfach zerriss. Seine offene Wunde am Bein schien ihn dabei nicht im geringsten zu behindern. Damit beschäftigt, konnte unser Anführer eine weitere Salve auf den grünen Giganten abfeuern. Alle drei Schüsse trafen aus nächster Distanz. Es schien aber so, als ob ihm dieses immer noch nicht viel ausmachen würde. Aber jetzt hatte der Erste Offizier die volle Aufmerksamkeit des Orks. Dieser schien wild entschlossen ihn und vermutlich auch jeden anderen von uns, zu zerquetschen. Dazu holte er mit seiner gewaltigen Energieklaue aus und schlug zu.

Zu seinem und auch unserem Glück schaffte es der Offizier aber dem Angriff auszuweichen und so war es lediglich einer der Soldaten, der von der riesigen Waffe in zwei Hälften geteilt wurde. Dies gab dem Ersten Offizier genug Zeit eine weitere Salve auf den Ork abzugeben und ihn mit allen Schüssen zu treffen. Dies schien den Ork aber immer noch nicht in seinen Bemühungen uns zu töten zu behindern. Er setze zu einem erneuten Angriff an, dem abermals ausgewichen werden konnte, so dass der Gegner seine Klaue im Boden des Ganges versenkte. Geistesgegenwärtig und wieder auf den Beinen eröffnete der Erste Offizier abermals das Feuer und landete wieder drei Treffer. Wieder schien es so, als ob dies lediglich die Wut des Ork angefacht hätte, aber gleichzeitig in keiner Weise seine Kampffähigkeit beeinträchtigen würde.

Inzwischen hatten ich und die anderen aufgehört zu schießen, da wir Angst hatten, dass wir den Ersten Offizier treffen könnten. Dieser deutet uns aber jetzt dass wir das Feuer fortsetzen sollten und genau das taten wir so gut wir konnten. Mir selbst war inzwischen die Munition für meine Waffe ausgegangen und so blieb mir nichts anderes, als den Kampf zu beobachten und ein leises Gebet für unseren Offizier und die anderen anwesenden Menschen zu sprechen, die eine Salve nach der anderen in das tobende grüne Monster pumpten. Dieses hatte, in dem Versuch seine Energieklaue zu befreien, einen großes Stück des Bodens aus dem Gang gerissen und griff nun erneut an.

- – Matrose Fleugwiener, II. Makrokanonenbatterie


Dennoch, die Freude endlich wieder manövrieren zu können überwiegt und der Käptn gibt Befehl das Schiff so auszurichten, dass man endlich das Feuer eröffnen und die strafende Macht des Imperiums über die Grünhäute bringen kann. Nun taucht jedoch auch ein weiteres der bisher von den Sensoren verschwundenen Orkschiffe auf. Hinterhältig hat dessen Kapitän es auf die Steuerbordseite manövriert und hatte offensichtlich vor die Brücke zu rammen. Zum Glück wurde dies durch das abrupte Manöver unseres Steuermannes verhindert, und so wurde anstatt der Brücke nur ein verhältnismäßig unwichtiger Bereich im hinteren Teil von Deck 12 kontaminiert. Dies bedeutete jedoch auch eindringende Orks im Kommandobereich.

Nachdem der Käptn die Versuche der Ehrengarde, ihn und die anderen hohen Offiziere zu evakuieren, abgeschlagen hatte, bereiteten wir uns auf den Ansturm der Angreifer vor. Wir mussten nicht lange warten, schon bald hörte wir das Hämmern und Schlagen gegen die versiegelten Eingangsschotts der Brücke. Kurze Zeit darauf gab es eine Explosion, die eines der Tore aufsprengte und den Raum mit Splittern erfüllte, die einen Teil der unersetzlichen Elektronik der Brücke zerstörten, aber zum Glück keine menschlichen Opfer forderten. Ganz anders bei den Orks; offenbar von der Wucht ihrer eigenen Explosion überrascht, konnten wir die erste Welle problemlos zurückschlagen. Alle anwesenden Entdecker kauerten nun hinter Konsolen und anderer Deckung und feuerten in den Gang, nur Bruce Tedric hält eisern seine Stellung an der großen Kommunikationskonsole.

Wieder traf eine Salve aus dem HE-Lasergewehr den Ork und durchschlug seine Panzerung. Diese letzten Treffer schienen gesessen zu haben. Endlich war eine Wirkung erkennbar. Die Grünhaut löste sich vom Ersten Offizier und versuchte in den Gang zu flüchten, aus dem er gekommen war. Aufgrund seiner Verletzungen an beiden Beinen, bewegte es sich nun aber deutlich langsamer als noch am Anfang der Konfrontation. Der Erste Offizier nutzte die Gelegenheit und schoss eine weitere Salve auf das grüne Ungetüm. Diese Salve setzte diesen unerwartet in Brand und innerhalb von Sekunden taumelte eine brüllende Fackel durch den engen Korridor. Geistesgegenwärtig rief der Offizier: “Deckung!”, da er offenbar gesehen hatte, dass sich die Munition, die der Ork bei sich trug jeden Augenblick entzünden würde. Wir warfen uns alle in Deckung und wenige Augenblicke später konnten wir eine laute Explosion hören.

Völlig überwältigt von dem was wir gerade gesehen hatten, blieben die Reste unserer zusammengewürfelten Truppe in Deckung liegen, nicht fähig auch nur irgendeine Bewegung zu machen. Einzig die Soldaten hatten sich bereits wieder erhoben und sicherten mit kalter Präzision den nun wie ausgestorben vor uns liegenden Gang. Auch der Erste Offizier war aufgestanden und rief nun in die Richtung in die der Ork geflüchtet war: “Ist das alles was ihr zu bieten habt?”. Es kam keine Antwort. Danach stellte er sich, sichtbar für alle Überlebenden, auf eine Kiste und sprach zu uns:”Seht die Macht derjenigen, die wahrhaft an den Imperator glauben!”. Es war ein triumphales Bild das er abgab. Ohne erkennbare Verletzungen und lediglich mit etwas Schmutz bedeckt, stand er da triumphal auf der Kiste, mit einem Hochenergie-Lasergewehr, mit dampfendem Lauf, in der Hand. Wenn dies kein vom Imperator gewirktes Wunder war, dann weiß ich nicht wie ein Wunder aussehen soll. Einem Mann der so in der Gunst des Imperators steht, würde ich bis in die Hölle folgen. Jubel brandete auf, als die ersten Überlebenden unserer Gruppe begriffen was gerade passiert war.

- – Matrose Fleugwiener, II. Makrokanonenbatterie


Zum unserem Glück, denn plötzlich kontaktiert uns ein bisher unbekanntes imperiales Schiff, die Swiftsure unter dem Käptn Sascha Rivers. Nach einer etwas hektischen Unterhaltung zwischen ihr und dem Käptn sichert sie uns ihre Unterstützung zu. Wir müssen also nur noch aushalten.

Dies wird jedoch von Angriffswelle zu Angriffswelle schwieriger. Nachdem wir erneut eine Masse aus tobenden Orks und kreischenden kleineren Grünlingen abgewehrt haben, herrscht für einen Augenblick Ruhe. Inzwischen ist auf unserer Seite die Munition knapp geworden und kaum ein Mitglied der Brückenbesatzung ist noch ohne zumindest oberflächliche Kratzer und Prellungen geblieben. Dann dringt plötzlich ein Geheule aus dem Korridor. Groteske Xenos, eine Art springende Mäuler auf Beinen, nähern sich schnell. Diese tragen offensichtlich Sprengstoff an ihren Körpern. Eine Art von Selbstmordorks?

Wir schaffen es zwar eine größere Anzahl von Ihnen abzuschießen bevor sie unsere Reihen erreichen, aber einige kommen durch und sprengen die vorderen Reihen von Barrikaden in die Luft und zwingen uns in Deckung. Hinter ihnen strömen neue Massen von Orks auf die Brücke. Ein blutiger Nahkampf schien jetzt nicht mehr zu verhindern zu sein.

Der Erste Offizier lies den Jubel einige Momente zu und erteilte dann neue Befehle. Die verbliebenen drei Soldaten, ich und der Rest der Matrosen sollte vorrücken und die vier Gänge, die von der Kreuzung abgingen, sichern. Dies taten wir auch. Der Erste Offizier schien eine Art Gebet zu murmeln. Nach ein paar Augenblicken, aktivierte er sein Funkgeräte und rief die Brücke. Ein langer Moment verging. Ich hatte bereits Angst, dass dort oben alle den Orks zum Opfer gefallen wären, als er offensichtlich eine für mich unhörbare Antwort erhielt. “Stellt mich auf die Lautsprecher im gesamten Schiff.”. Ein lautes Knacken war aus den wenigen noch funktionstüchtigen Lautsprecher zu hören, die in den Gängen angebracht waren, zum Leben erwachten. Die ertönende Stimme war eindeutig als die Stimme des Ersten Offiziers zu erkennen. Er sagte: “Hier spricht der erste Offizier Macharius. So eben wurde ich Zeuge wie 5 treue Diener des Imperators einen gigantischen Anführer des grünen Abschaums an Bord niedergestreckt haben. Folgt diesem leuchtenden Beispiel und verliert niemals den Glauben in den Imperator. Er wird euch leiten und beschützen! Haltet Stand und überlasst dem grünen Abschaum keinen Meter dieses geheiligten Bodens der seinen Namen trägt! Macharius Ende.”. Meine Zuversicht, dieses Inferno zu überleben, stieg gewaltig. Mit so einem Mann und dem Imperator auf unserer Seite konnten wir nicht verlieren. Ich hörte wie er sagte: “Gibt es neue Befehle?”
- - Matrose Fleugwiener, II. Makrokanonenbatterie


Alle Entdecker würfeln ihre Initiative aus und bereiten sich auf den Kampf vor.

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Spielleiter Macharius

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