Ehrgeiz kennt keine Grenzen

Das Erwecken des Leviathan

Der Befehl war klar. Gillam musste den Reaktor reparieren. Seine heiligen Rituale konnten hier weiterehelfen, aber er brauchte dafür Ruhe.

Er bat die Anderen den Kontrollraum zu verlassen und nachdem sich das Schott zwischen ihnen wieder geschlossen hatte, begann er sich ans Werk zu machen. Er betete zu den Maschinengeistern des Schiffes und sprach diverse Anrufungen. Sein Auspex offenbarte ihm das Problem: Es trat Strahlung aus und der Reaktor war heruntergefahren. Er unterbrach seine Arbeit um die Anderen zu warnen, denn die Strahlung lag in Bereichen, in denen er über längere Zeit hinweg Schäden und Mutationen hervorrufen kann. Auf sein Nachfragen antworteten die Eingeborenen Wächter nur, dass sie für ihre Anwesenheit am Reaktor mit “Geschenken” belohnt werden.

Um diesen “Geschenken” vorzubeugen, zieht die Crew ihre Voidanzüge an. Auch wenn diese Unbequem sind, sind sie besser als der Strahlung ungehindert ausgesetzt zu sein.

Gillam hat nun auch einen Weg gefunden den Reaktor wieder hochzufahren, dafür ist es aber Notwendig in den Reaktor zu gehen und die Sicherungen abzuschalten. Es ist ein gefährliches unterfangen. Da er die Crew nicht unnötigen Gefahren aussetzen möchte, bittet er die Eingeborenen ihm zu helfen. Diese sind erfreut den Reaktor von innen sehen zu dürfen. Sie gehen durch die Schleuse und Gillam wartet im Kontrollraum auf ihre Rückkehr. Ein Alarm ertönt, der verkündet, dass keine Verbindung zur Brücke besteht. Das bedeutet, dass der Reaktor wieder funktioniert und Gillam erwarten kann, dass die Eingeborenen Ihre Aufgabe erfolgreich erledigt haben.

Er öffnet die Schleuse um diese in Empfang zu nehmen, doch er sah lediglich den Preis, den die Wächter des Reaktors zahlen mussten: Nur einer der beiden hatte es zurückgeschafft. Und dieser lag sterbend an der Verstrahlung in der Schleuse und bettelte um Hilfe. Das einzige was Gillam jedoch tun konnte war, Ihm dem Tod zu überlassen. Also schloss er die Schleuse wieder und kehrte zu dem Rest der Mannschaft zurück.

Gillam teilt der Gruppe mit, dass er nachdem der Generator repariert war, gesehen hat welche Relaisstationen alle ausgefallen waren. Leider gab es nur ein Problem. Es handelt sich um 18 Relaistationen von denen zwar nicht alle Repariert werden müssen, man kann aber nicht genau sagen welche davon zwingend erforderlich sind. Da es zu viele Relaisstationen sind um diese allein in angriff zu nehmen, lässt der Käpt´n Besatzungsmitglieder des Schiffes einfliegen um sich den verschiedenen Anlaufpunkten zu widmen. Jeder Trupp von Mechanikern wird von einer Handvoll Soldaten begleitet um für deren Sicherheit zu sorgen.

Urgun wies die Entdecker darauf hin, das ein paar der Relais in Randgebieten des Raumschiffes liegen und diese sehr gefährlich sind. Diese werden zunächst nicht von den Teams aufgesucht.

[Die Teams wurden darauf zu den Relais ausgesandt. Diese Operation wurde von der V. Kompanie des 1. Regimentes durchgeführt und vom Hauptmann der V. Kompanie geleitet. Alle Entdecker, außer Macharius, kehrten währenddessen auf die Zorn des Imperators zurück. Sie taten dort irgendwas. Macharius legte sich zum Schlafen auf ein Feldbett das im provisierten Hauptquartier an Bord der Lux Terrae aufgestellt wurde. Er wollte, falls mögliche Probleme auftreten sollten, in der nähe des Hauptquartiers sein. Es kam bei dieser Operation zu keinen Zwischenfällen, so das Macharius sich ausschlafen konnte. Macharius ]

Nachdem alle Stationen bei denen es möglich war repariert wurden, liess sich ein letzter Anlaufpunkt für unsere Entdecker lokalisieren. Macharius bestand darauf diese Mission persönlich
zu überwachen und da der Käpt´n keinen Einwand hatte machte sich die Gruppe der hochrangigen Offiziere auf den Weg.
[Diesen Teil verstehe ich nicht Macharius ]

Der Rest der Besatzung wird wieder von der Lux Terrae abgezogen und kehrt auf die Zorn des Imperators zurück.

Auf dem Weg zu dem letzten Relais treffen die Entdecker nahe an der teilweise zerstörten Schiffshülle auf eine Gruppe Eingeborener die in den zerstörten Randgebieten des Schiffes leben, die sogenannten Leerenwandler. Ihr Anführer ist Palic der Blinde. Dieser bietet dem Kapitän an, dass er ihm bei der Suche nach dem Relais hilft. Im Gegenzug wollen die Leerenwandler mit der Zorn des Imperators kommen und somit ihrem Gefängnis entkommen. Der Käpt´n willigt ein und so verläuft der Rest der Reparatur ereignislos.

Nachdem die Leerwandler auf die Zorn des Imperators gebracht wurden, wo sie einer Standardprozedur zur Aufnahme in die Crew durchlaufen werden, ist der nächste Anlaufpunkt der Gruppe der Kerncogitator der Lux Terrae. Gillam kann diesen einfach ausmachen doch was nicht so einfach ist, ist der Weg dorthin. Es ist einiges an Ebenen überflutet, wobei es sich vermutlich
um das ehemalige Trinkwasser des Schiffes handelt, dass sich in den Jahrhunderten einen Weg durch mehrere Decks gesucht hat.

Die Offiziere erinnerten sich an die Warnungen von Urgun, dass im Wasser unheimliche Monster hausen. Erste Scans zeigen ein erhebliches Aufkommen von Lebewesen in einigen Ebenen unter den Entdeckern. Die effektivste Methode sich einen einigermassen sicheren Abstieg zu sichern, lag darin einige Granaten zur Säuberung in das Wasser zu werfen.

Nach dem Abstieg in die Tiefen werden die Entdecker nach einiger Zeit in der trüben Brühe von schrecklich mutierten Fischmenschen angegriffen. Obwohl die Gruppe Probleme hat sich bei mangelnder Sicht und in den schweren Schutzanzügen koordiniert durch die überfluteten Räume zu bewegen, schafft es die komplette Truppe zur anderen Seite an die Luft bis auf einen Soldaten. Dieser war den Fischmenschen zum Opfer gefallen.

Nur ein langer Korridor und eine Tür trennen die Abenteurer von dem Cogitator. Gillam erkennt auf seinem Auspex, dass auf der anderen Seite dr Tür eine riesige Lebensform. Der Käpt´n vermutet, dass es sich bei einer solch grossen Lebensform nur um eine Mutation und daher um eine Gefahr handelt. Macharius sieht keinen Anlass zur Sorge.

Der Käptn befiehlt den Soldaten sich im Gang zu positionieren und die Waffen auf die Tür richten und ein Soldat soll die Tür öffnen, damit die anderen die Hölle losbrechen lassen können,
auf was auch immer auf der anderen Seite auf sie wartet. Macharius allerdings befiehlt dem Soldaten sich mit den anderen in den Gang zu stellen und will das öffnen der Tür selbst übernehmen.

Über das weitere Vorgehen entbrennt deshalb ein kurzer, aber heftiger Wortwechsel zwischen dem Käptn und seinem ersten Offizier.

Als Macharius die Tür öffnet, ist auf der anderen Seite nur eine Wand aus organischem Material. Anstatt zur Seite zu gehen und der Mannschaft das Feuern zu ermöglichen, missachtet Macharius den Plan des Käptn und bleibt an der Konsole der Tür stehen. Der Käptn gibt keinen Befehl zum Feuern, da er befürchtet, dass Macharius Schaden nehmen könnte. Macharius steht regungslos an der Tür und da feuern nun keine Option war, gab der Käptn Macharius den Befehl mit der Wesenheit Kontakt aufzunehmen.

Macharius fragt das Etwas, was es ist und es antwortet “Meine Kinder! Warum habt ihr meine Kinder getötet?!!” Macharius war ratlos was er sagen sollte und verriet der Aberration (biologisch vermutlich richtig, wird aber generell bei W40k als Mutant bezeichnet), dass wir sie für eine Gefahr gehalten haben. Der Mutant schrie nun, dass die Entdecker alle sterben sollen.

Hinter der Schlachtreihe der Soldaten erheben sich die Fischmenschen aus dem Wasser. Die Soldaten drehen sich blitzschnell um und eröffnen das Feuer auf den Befehl des Käptns. Wutendbrand stürmt der Käptn nach vorne und zieht sein Schwert, die Klinge glühend und zischend vor Energie. Tief rammt er sein Schwert in das grauenhaft deformierte Wesen und sorgt dafür, dass seine Kinder seine kleinste Sorge sein sollten.

Nach dem Abschlachten der Mutation und der Fischmenschen können die Entdecker knietief durch das Blut und die biologische Masse watend den Cogitator erreichen und neustarten. Durch den Neustart erhält Käptn Draken Roth wieder die Kontrolle über das Schiff und beginnt es unverzüglich für einen Warpsprung vorzubereiten. Durch eine Durchsage in den Schiffskommunikationssystemen, wird den Entdeckern noch zynisch mitgeteilt, in welchem Lagerraum sie ihre Belohnung abholen können.

Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Die Entdecker müssen den Raum erreichen bevor das Schiff im Warp verschwindet. Dies schaffen sie in letzter Minute und können mit ein paar Kisten aus dem Lagerraum entkommen. Durch eine Wartungslucke verlassen sie das Schiff, springen in ihr wartendes Shuttle und brechen in Richtung der Zorn des Imperators auf, alles knapp bevor die Lux Terrae ihre vermutlich letzte Reise antritt und aus dem Realraum verschwindet.

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Spielleiter Macharius

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