Ehrgeiz kennt keine Grenzen

Die Bresche
Spielzeuge des Mechanicus retten den Tag

Die Entdecker befinden sich zusammen mit Remi Dante und seinem Stab im Keller eines zerstörten Hauses. Soeben hat Dante den Befehl zum Gegenangriff gegeben und schwingt sich über die Mauer um sich den auf breiter Front vorstürmenden Soldaten anzuschließen. Vor den Entdeckern ist die für unbezwingbar gehaltene Mauer auf einer Breite von etwa 100m eingestürzt. Betonbrocken von der Größe eines Kampfpanzers wurden wie von einem Riesen durch die Gegend geschleudert und haben die eigentlich kurze Strecke bis zur Mauer in einen tückischen Irrgarten aus Ruinen, Trümmern und gefährlichen Stahlstreben verwandelt. Vor den Entdeckern drängen sich Scharen von Grünhäuten durch die Bresche und strömen in die Stadt, hinter ihnen wüten Brände in den nahe gelegenen Häusern.

Über allem thront die gigantische Gestalt einer Orkkriegsmaschine, der zum Glück der Verteidiger offenbar durch Trümmerstücke oder eine Fehlfunktion für den Augenblick außer Gefecht gesetzt wurde. Die Entdecker können dort oben, während sie dem davonstürmenden Käptn folgen, ein besonders hässliches Orkexemplar ausmachen, das offenbar Befehle schreit.

Nur etwa 400m entfernt befindet sich die Einmündung der Hochstraße zur Festung von Magister Shard, von der aus die versprochenen Verstärkungen eintreffen sollen. Offenbar ist aber auch diese stark umkämpft.

Der Kapitän stürmt auf den Feind zu und übertönt mit seinem Kriegsschrei den riesigen Ork vor ihm und inspiriert die Soldaten. Macharius stimmt ein und hebt den Heldenmut des Kapitäns noch einmal hervor und inspiriert die Truppen nur noch mehr! Gant erkennt, dass der große Ork auf dem Garganten offensichtlich der Anführer ist und ein Big Mek ist. Die Entdecker haben im wilden Sturmangriff erfolgreich den Satz des Pythagoras angewendet. Leider half das Macharius nicht einen gezielten Schuss auf den Big Mek zu landen. Plötzlich erwacht eine der größeren Waffen des Garganten wieder zum Leben. Ein Geschütz, dass aus einer Unzahl an Läufen zu bestehen scheint, beginnt sich bedrohlich zu drehen und spuckt einen wahren Geschosshagel in die Bresche. Orks und Menschen werden gleichermaßen durch die Projektile und Querschläger zerfetzt. Nachdem die Entdecker durch das Feuer des Garganten in Deckung gezwungen wurden, wurde Dantes Funker getötet. Gant springt für den Funker ein und hilft Daten weitere Befehle zu übermitteln. Der Kapitän versucht die Orks abzwehren, allerdings ist dies nicht so erfolgreich. Die Entdecker, in arger Bedrängnis in der Ihrer Position, hören plötzlich Gesänge und sehen viele Zivilisten angeführt von Priestern, welche mit primitiven Waffen auf die Orks zustürmen. Diese kurze Verschnaufspause konnten die Entdecker dazu nutzen, Ihre Stellungen zu sortieren. Plötzlich wird alles um die Entdecker langsamer und Steine heben sich vom Boden in die Luft. Ursache dafür ist die sich aufladende Hauptwaffe des Garganten.

Plötzlich fliegen über die Entdecker hinweg die Staffel des 101. und in wenigen Sekunden feuert Lok aus seinem Flieger eine volle Breitseite auf den Garganten. Durch den massiven Einschlag kollabiert das Schutzschild des Garganten. Von der Hochstraße aus scheint ein gleißender Plasmastrahl die Panzerung des Garganten aufzulösen und schneidet den Garganten in zwei Hälften. Unbemerkt von den Entdeckern hat sich dort eine gigantische Kampfmaschine des Mechanicus in Position geschoben und eine Waffe zum Einsatz gebracht, die sonst nur auf den größten der verehrten Titanen zum Einsatz kommt. In einem kolossalen Spektakel detoniert die Munition des orkischen Kampfläufers. Gant kontaktiert besorgt Shard um herauszufinden, ob wir in Deckung gehen müssen. Dieser teilt uns mit, dass ein Rückzug aus dem zu erwartenden Explosionsradius wünschenswert wäre und sich außerdem ein zweiter Gargant nur noch wenige Minuten entfernt befindet, allerdings benötigt seine Waffe länger um wieder aufzuladen. Er fordert Unterstützung auf der Hochstraße an, da er dort unter Beschuss durch Orks steht, die mit Leitern und Seilen auf die Hochstraße klettern. Dante befielt den allgemeinen Rückzug der in der Bresche kämpfenden Einheiten und ordnet schweres Deckungsfeuer aus allen verfügbaren Geschützen der Mauerabschnitte und von der Hochlandartillerie aus Shards Festung an. Kaum haben die Einheiten ihre Stellungen verlassen und rücken auf die Hochstraße vor, feuert die Armee mit allen Geschossen und Geschützen auf die Bresche und löscht alles grüne Leben dort aus!

Gemeinsam mit Shards Techgarde schaffen es die Truppen die Orks auf der Hochstraße zurückzuschlagen und gemeinsam mit allen Verbänden den zweiten Garganten zu vernichten. Demoralisiert durch den Verlust ihres Anführers und ihrer Kriegsmaschinen, ziehen sich Orks zurück. Die Mauer konnte notdürftig mit Wracks und Schutt soweit verstärkt werden, dass ein erneutes Eindringen der Orks zumindest erschwert werden dürfte.

Die Entdecker fahren in einer Irgendwie durch einen Offizier aus dem Stab von Dante requirierte Stabslimousine zum verschnaufen zurück nach Pendragon-Manor. Dort treffen sie sich mit Lok und genießen das umfangreiche von Jorum vorbereitete Abendessen. Deutlich spüren sie die Erschöpfung und können sich kaum noch auf den Beinen halten. Trotzdem kontaktiert Macharius noch die Truppen vom Hause Darkholme. Diese melden umfangreiche Gefechte mit akzeptablen Verlusten und einem erfolgreichen Ausgang. An keiner ihrer Stellungen kam es zu einem weiteren Durchbruch der Orks. Danach hat Macharius endlich Zeit, seine Rüstung näher zu untersuchen. Sie ist übersäht mit Beulen und Kerben. Die Schäden der Rüstung sind nur oberflächlich. Er dankt dem Omnissiah dafür, dass er ihn mit dieser Rüstung gesegnet hat. Danach macht er sich an die Reinigung der Rüstung. Er rezitiert hierfür die entsprechenden Litaneien. Danach bessert Macharius die Rüstung an mehreren Stellen aus. Hierfür rezitiert er die Hymne der Reparaturen:
„… So rufe ich den Maschinengott.
So füge ich zusammen, was einst getrennt war. …“

Zum Schluss salbt er die Rüstung noch mit heiligem Öl, das er von Uriel Jingst erhalten hat. Bevor er die Rüstung auf den Rüstungsständer hängt, spricht er noch die nötigen Gebete:
„Preise die Härte im Kern, den flammenden Tod halte uns fern. Lenke die Energie in richtige Bahnen, von Alter und Abnutzung laß nichts erahnen.“
„Möge diese Rüstung geschützt vor Fehlfunktionen sein, wie meine Seele vor Unreinheit geschützt ist. Der Maschinen Gott wacht über sie und mich. Entfessele mit ihr die Waffen des Krieges. Entfessele durch sie den Todbringer.“
Danach ruht sich Macharius aus.

Nach einer ruhigen Nacht und einem erholsamen Frühstück wird das weitere Vorgehen im Taktikraum besprochen. Über Nacht hat sich die Situation beruhigt. Zwar kommt es weiterhin an allen Frontabschnitten zu einzelnen Gefechten, aber offenbar haben die Orks momentan ihre Kampfeslust verloren beschränken sich auf kleinere Scharmützel. Allerdings ist in der Nacht mindestens ein weiterer Ork Brokkn an der Orbitalverteidigung vorbei auf dem Planeten eingeschlagen. Content Not Found: Gant erinnert sich an die Berichte des Mechanicus, dass diese Vehikel keine Möglichkeit zum Reisen durch den Warp besitzen dürften. Wenn dies tatsächlich der Fall ist (es bleibt die Frage wie ihnen dann der Überraschungsangriff auf die Imperiale Flotte im Orbit gelang), schlussfolgern die Entdecker, müssten die Orks eine Basis in diesem System haben. Nach einer längeren Diskussion beschließen die Entdecker, dass die Zorn des Imperators die gefrorenen Weiten untersuchen soll. Obwohl dieses Unternehmen aufgrund der gigantischen Größe des zu untersuchenden Gebietes mehr eine Verzweiflungstat ist, machen sich die Entdecker auf den Weg zum Flughafen und lassen sich von Lok auf die ZdI bringen.

An Bord angekommen, lässt der Käptn Kurs auf die gefrorenen Weiten setzen, begibt sich selbst jedoch zusammen mit einigen Entdeckern auf die Krankenstation und in die fähigen Hände von Bruzzini. Nach etwa einem Tag Flug im Realraum werden die Entdecker auf die Brücke gerufen. Die Sensoren haben ein seltsames Flimmern erfasst, dass der Brückenmannschaft vertraut vorkommt. Es erinnert an die Begegnung mit den Eldarschiffen auf der Suche nach der Dread Pearl. Der Käptn lässt das unbekannte Schiff rufen. Dieses kann kurz darauf von unseren Sensoren erfasst und als Purpurdorn identifiziert werden. Über Funk meldet sich der Käptn des Schiffes bei uns. Die Eldar Jahanna Bhalroth möchte uns ein Geschenk machen und uns im Kampf gegen die Grünhäute helfen. Trotz Zweifel entscheidet sich das Team das Angebot annehmen und sich auf den durch die Eldar übermittelten Koordinaten auf Damaris zu treffen. Das Schiff setzt Kurz zu dem zweifelhaften Treffen…

View
Ab durch die Vorgärten
Stau? Kein Problem mit einem Leman Russ!

Die Fahrzeugkolone geführt von Gold 1 nähert sich von Süden her Damaris-Stadt. Mittlerweile ist es kurz nach Mitternacht und das Licht des Mondes wirkt diffuse und surreal. Die Kolone bewegt sich durch einen der Vororte von Damaris-Stadt. Er besteht hauptsächlich aus Arbeiter-Habitaten. Die Straßen sind völlig verlassen und die Häuser zeigen starke Beschädigungen, bei einigen sieht es so aus, als wurden sie geplündert. Im Norden kann man mehrere große Rauchsäulen erkennen. Streckenweise sind die Straßen übersät mit Fahrzeugwracks, da es sich aber nur um zivile Fahrzeuge handelt, stellen diese kein Problem für einen Leman Russ da. Wo nötig, schiebt Lok die Wracks vorsichtig mit der Räumschaufel zur Seite.

Gideon Darkholme versucht Funkkontakt herzustellen. Alle Anwesenden im Panzer können den Krach hören der aus den Lautsprechern der Kopfhörer von Gideon Darkholme dringt. Er flucht, da er aus diesem Krach keine sinnvollen Informationen erhalten kann. Er fragt Macharius ob er eine Funkfrequenz kennt, auf der man General Dante erreichen kann. Macharius nennt ihm die Kommandofunkfrequenzen die für den Kommandostab vorgesehen sind. Gideon Darkholme stellt diese Frequenzen ein, aber abermals hört er nichts als Krach. Alle Funkfrequenzen scheinen von Hilferufen und panischen Meldungen verstopft zu sein. Gideon Darkholme flucht erneut. Er wendet sich wieder Macharius zu. Er fragt ihn, ob es nicht eine andere Frequenz gebe. Macharius überlegt einen Moment, dann teilt er Gideon Darkholme mit, dass er die Frequenzen ausprobieren soll, die das Haus Darkholme bei seiner Landung auf Damaris untereinander vereinbart hat. Gideon Darkholme stellt die Funkfrequenz ein und sendet eine Standardbegrüßung.

Nach mehreren Augenblicken, die sich deutlich länger anfühlten, meldet sich Oberst Gaius. Er berichtet, dass die Orks in Divisionsstärke Damaris-Stadt angreifen. Der Angriff hat kurz nach unserer Abreise aus Damaris-Stadt begonnen. Gideon Darkholme fragt wo General Dante ist. Gaius berichtet, dass General Dante nach Norden an die vorderste Front aufgebrochen ist. Gideon Darkholme hat den Funk mittlerweile auf die internen Lautsprecher des Panzers gelegt, so dass alle Entdecker mithören können. Macharius möchte von Gaius einen Überblick über die Lage. Er berichtet dass alle Teile des 1. Regimentes auf den ihnen zugewiesenen Position und kampfbereit sind. Die 4. Kompanie der 1322. Maccabeischen Janitscharen unterstützt die schwere Löwengarde bei einem Ausfall. Es entsteht eine Diskussion darüber, was als nächstes zu tun sei. Die Entdecker einigen sich darauf, die geborgenen Artefakte im Palast zwischen zu lagern, solange die Verbindung zu Shards Schmiede unterbrochen ist. Dies hat den Vorteil, dass Gideon Darkholme und Macharius sich im Kommandobunker unter dem Palast hoffentlich ein besseres Bild der Lage machen können. Macharius befiehlt Gaius, dass das 1. Regiment auf den ihnen zugewiesenen Positionen verbleiben und auf weitere Befehle warten soll. Sie beenden die Funkverbindung und die Fahrzeugkolone bewegt sich weiter nach Norden.

Nach einiger Zeit erreichte die Kolone eines der Ausfalltore der Stadt. Die Soldaten die das Tor bewachten berichteten, dass sie bisher keine Orks gesehen haben. Gideon Darkholme riet ihnen weiterhin vorsichtig zu sein. Nach einer kurzen Unterhaltung, bei der wir erfahren, dass die Soldaten keine Verbindung mehr zum Oberkommando haben, lassen sie unsere Kolone in die Stadt. Sie berichten uns noch, dass der Schwerpunkt des Angriffes durch die Orks wohl im Norden der Stadt liegt.

In der Stadt sind viele Brände und Rauchsäulen zu sehen. Die breiten Straßen sind menschenleer. An einigen Stellen wurden ganze Häuserblöcke zerstört. Offenbar haben die Orks schwere Artillerie in Stellung gebracht und beschießen damit das Stadtgebiet. Gideon Darkholme möchte so schnell wie möglich zum Palast. Lok fährt in erhöhtem Tempo durch die leeren Straßen und weicht dabei hin und wieder Wracks aus. Nach einer scharfen Kurve bremst Lok den Panzer abrupt ab. Alle bis auf Lok stoßen sich bei diesem Manöver am Panzer. Gideon Darkholme flucht und möchte von Lok wissen, was das abrupte Bremsen zu bedeuten hat. Doch gerade als er die Worte gesprochen hatte, konnte er durch seine Turmlucke erkennen, dass die Straße vor ihnen voller Menschen und Fahrzeugen ist. Gideon Darkholme realisierte schnell, dass die Kolone hier niemals in adäquater Zeit durchkommen kann. Er befahl Lok daraufhin, die Straße zu umfahren. Nach kurzer Zeit merkt Gideon Darkholme das auch die Ausweichroute verstopft ist. Die Kolone steht mittlerweile auf einer prächtigen Straße in einem Viertel, das so aussieht, als würden hier die reichen und mächtigen von Damaris-Stadt wohnen. Gideon Darkholme fallen die großzügigen Gärten der Villen auf. Er denkt es wäre eine gute Idee, die Gärten als Straße zu benutzen. Er gibt Lok den Befehl durch die Gärten zum Palast vorzurücken. Ohne lange zu zögern, steuert Lok den Leman Russ durch die nächste Wand und pflügt mit maximaler Geschwindigkeit durch die prachtvoll hergerichteten Gärten. Die Chimärenkolone folgt uns. Ein Teil der Menschen auf der Straße folgt uns durch die Gärten. Gideon Darkholme kann er kennen, wie die Menschen aus den Villen heraus beschossen werden. Offensichtlich schützen sich die Reichen durch Leibwächter und Sicherheitsdienste. Sie scheinen nicht erfreut darüber zu sein, dass der Pöbel nun auf einmal in ihren Gärten steht. Gideon Darkholme ist aber klar, dass er sich um diese Angelegenheit nicht kümmern kann. Er hat wichtigeres zu tun. Er muss auf schnellstem Wege zum Palast.

Beim Palast angekommen werden wir von einem Offizier der Palastwache empfangen. Dieser informiert uns, dass sie versuchen die Straßen für den Nachschub offen zu halten, dies aber durch die vielen Menschen auf der Straße immer schwieriger wird. Gideon Darkholme veranlasst, dass die Chimären entladen und die Artefakte im Palast verstaut werden. Als wir den Palast betreten fällt allen auf, dass, seit dem wir das letzte Mal hier waren, der Palast gereinigt wurde. Ein großer Teil der Schäden konnte provisorisch repariert werden. Es ist aber immer noch deutlich zu erkennen, dass hier vor nicht allzu langer Zeit gekämpft wurde. Wir werden zum Bunker geführt. Er ist schwer bewacht.

Im Bunker befindet sich eine große Anzahl von Menschen. Fast alle Offiziere. Die Luft im Bunker ist etwas übelriechend. Dies wird auch durch die vielen Weihrauchschwenker des Adeptus Mechanikus nicht besser. Gideon Darkholme findet den befehlshabenden Offizier der PVS Oberst Varian Drent. Dieser zeigt uns auf einer Karte die aktuelle Lage. Es ist deutlich zu erkennen, dass außer Macharius niemand wirklich versteht, was der Oberst ihnen erzählt. Die wichtigsten Punkte sind aber offensichtlich. Die Orks haben konzentriert den nördlichen Teil der Mauer angegriffen und diesen Teil zum Einsturz gebracht. Sie haben dazu gigantische Läufer eingesetzt. Diese waren höher als die Mauer selbst. Er berichtet weiterhin, dass das Zentrum von Damaris-Stadt unter Artilleriefeuer der Orks liegt. Die Präzision des Beschusses ist aber dürftig. Es sieht für ihn so aus, als wollten die Orks kein spezielles Ziel beschießen oder sie sind einfach nicht dazu in der Lage. Die Verbindung zu den Truppen des nördlichen Mauerabschnittes ist abgerissen. General Dante ist auf dem Weg nach Norden, um einen Gegenangriff zu organisieren. Generell setzen die Orks nun vermehrt Läufer aller Größen ein.
Ein Offizier nähert sich Gideon Darkholme und übergibt ihm eine Nachricht von der Zorn des Imperators. Es handelt sich um einen vertraulichen Bericht den von Rodbrecht verfasst hat. Er ist in der Geheimsprache des Hauses Darkholme verfasst. In dem Bericht steht [zusammengefasst]:
- dass die Mordserie an Bord weitergeht
- dass Goran Herod verschwunden ist und Kampfspuren in seinem Quartier gefunden worden sind
- dass eine große Menge Narkotika aus dem Schrank von Bruzzini fehlen
- Vastree Do’mtor berichtet, dass eine neue Macht die Kontrolle über die Unterwelt der Zorn des Imperators übernommen hat und nun die Mannschaft terrorisiert.

Während Gideon Darkholme den Bericht liest, schaut sich Macharius die Karte mit den Truppenbewegungen einmal genauer an. Ihm fällt auf, dass Snakehead und seine „Gang“ noch leben könnten. Er hat Berichte gefunden, die von einer Person sprechen die Snakehead sein könnte. Es sieht so aus, als kämpfe er immer noch gegen die Orks. Macharius teilt dies Gant mit. Gant seit sehr interessiert daran zu sein und möchte mir Snakehead Verbindung aufnehmen. Da es sich aber um keine reguläre Einheit handelt, können die Funkoffiziere keine Verbindung herstellen.

Der Oberst berichtet, dass die Tunnel unter dem Palast nun endgültig verschlossen sind. Über einen Techpriester können wir eine Verbindung mit Shard herstellen. Wie informieren ihn darüber, dass wir die Artefakte und das Personal von der Ausgrabungsstätte gerettet haben, aber keine Möglichkeit haben, ihm die Artefakte zukommen zu lassen, da die Verbindung zwischen der Stadt und seiner Schmiede unterbrochen ist. Macharius hofft Shard so davon zu überzeugen, größere Anstrengungen zum Schutz der Stadt zu unternehmen. Shard sichert zu, über Waffen zu verfügen, mit denen selbst die gigantischen Läufer der Orks vernichtet werden können. Macharius gibt ihm den Befehl, einen Durchbruch zur Stadtmauer durchzuführen. Hierbei soll er aber weder seine Schmiede gefährden noch die zur Verfügung stehenden Einheiten verschwenden. Macharius ist sich nicht sicher, wie Shard diese Befehle umsetzen wird. An Shard und an alle anderen Einheiten werden neue Funkcodes verteilt. Über die neuen Funkcodes sollen dann die Angriffe koordiniert werden. Dante hat alle offensiv Kräfte in den Norden der Stadt verlegt. Gold 1 wird wieder der schweren Löwengarde zugewiesen. Die Entdecker machen sich mit einer Walküre auf den Weg zu Dantes Unterstand im Norden der Stadt. Aufgrund der ganzen Feuer und des Rauchs hat Lok orientierungsschwierigkeiten. Er fliegt ein paar Kreise, bis er sich wieder orientieren kann und Richtung Norden fliegt.

Die riesige Mauer im Norden gibt es nicht mehr. In den Resten der zerstörten Mauer steht ein gewaltiger Schrotthaufen. Dabei muss es sich um den gigantischen Läufer handeln, der die Mauer eingerissen hat. Er scheint in den Überresten der Mauer festzustecken. Aus der Walküre können die Entdecker überall Kämpfe zwischen Orks und imperialen Truppen erkennen. Lok landet etwas entfernt von der Mauer. Die Orientierung fällt sehr schwer. Überall sind Explosionen zu hören. Die Entdecker können kaum ihr eigenes Wort verstehen. Ein Offizier nähert sich uns, er will uns zu Dantes Befehlsstand bringen. Gideon Darkholme ist froh darüber, dass der Offizier uns zu Dante führen kann. Gant nimmt sich einen der Helme der gefallenen Soldaten.

General Dante steht in seinem improvisierten Befehlsstand und begrüßt uns. Er informiert uns darüber, dass er den Sturmangriff persönlich anführen will. (Absitzen und bereitmachen zum Sturmangriff!) Er dankt uns, dass wir Shard dazu gebracht haben den Angriff zu unterstützen. Gant möchte schnellst möglich auf die Zorn des Imperators. General Dante weist ihn daraufhin, dass der Luftraum nicht sicher ist, er es aber natürlich mit Geleitschutz durch das 101. Jagdgeschwader versuchen könnte. General Dante legt seine Rüstung an und macht sich bereit für den Sturmangriff. Gideon Darkholme zögert einen Moment, da ihm seine bereits erlittenen schweren Verletzungen wieder bewusst werden. Das zögert hält aber nur kurz. Im nächsten Moment hat er einen Injektor mit Psycho in der Hand und rammt ihn sich in seinen Arm. Unter lautem Geschrei rennt er aus dem Befehlsstand auf die Orks zu. Gant, Lok und Macharius beeilen sich mit Gideon Darkholme Schritt zu halten.

View
Klirrende Ketten
Wenn die restlichen Entdecker nur dabei gewesen wären!

Die erste Angriffswelle von orkischen Fahrzeugen konnte erfolgreich abgewehrt werden. Jedoch stellte es sich heraus, dass diese lediglich als Ablenkungsmanöver dienten und die eigentliche Gefahr nun von beiden Flanken auf uns zurollen. Es handelt sich dabei je um 2 schwere orkische Battlewagon, gegen die unsere Chimären wahrscheinlich keinen Effekt erzielen könnten.

Zusätzlich zu der neuen Gefahr erhalten wir auch einen Funkspruch von Damaris-Stadt, dass die Stadt unter einem schweren Angriff stehe. Wir sollten jedoch unsere Mission fortfahren. Der Funkspruch unterlag jedoch schweren Funkstörungen.

Der Kampf mit den 4 Battlewagons wird zwar klar für die Entdecker entschieden, jedoch wurde jeder der Panzer, Gold1 bis Gold 3 dabei in Mitleidenschaft gezogen. Dies liegt zum großen Teil daran, dass zwar das Feuer auf einzelne Ziele fokussiert wurde, jedoch nur bis zur Fahruntüchtigkeit und nicht bis zur kompletten Zerstörung, so konnten sie noch weitere Runden schießen. Dieses wäre bestimmt nicht passiert, wenn Macharius bei vollem Bewusstsein gewesen wäre!

Der verbleibende Sprit scheint nicht ausreichend zu sein, so kommt Käptn Gideon Darkholme auf die Idee welchen aus den Wracks der orkischen Fahrzeuge zu nehmen. So tritt Lok wieder volle Kanne aufs Gas und kommt gerade noch so am Zielort an.

Die Ausgrabungsstelle ist so klein, dass wir sie um ein Haar übersehen hätten. Ein Erdwall und zwei Wachtürme schützen ein etwa 200×200m großes Areal auf dem einige Hütten stehen und sonst nur ein Loch im Boden auszumachen ist. Eine Einheit von Skitari ist zu sehen und sie geben Handzeichen, dass wir anhalten und uns zu erkennen geben sollen. Käptn Gideon Darkholme kommt raus und meldet sich, worauf der Anführer der Skitari ihn willkommen heißt und uns rein lässt. Die Fahrzeuge werden wieder voll betankt und durch Arbeitssentinels mit den wichtigen Materialien beladen. Die Verladung dauert bis zum späten Nachmittag. Der Käptn entscheidet sich jedoch dagegen, sich sofort auf den Rückmarsch zu machen. Stattdessen begutachten die Entdecker die Ausgrabungsstätte. Obwohl Lok die unterirdischen Ruinen nur von Zeichnungen kennt, identifiziert er sie als Ruinen der Yu’vath. Der Käptn kann eine der verladenen Kisten genauer in Augenschein nehmen und findet darin seltsam gravierte Metallstäbe von etwa Unterarmlänge, kann damit jedoch weiter nichts anfangen.

Vor der Abfahrt werden alle zurückgelassenen Gegenstände im Lager vernichtet. Der Käptn will wegen der Angriffe auf die Stadt erst bei Einbruch der Dunkelheit zurückfahren. Wenn Macharius nur bei Sinnen gewesen wäre, wären wir der Stadt vermutlich sofort zu Hilfe geeilt! Funkverkehr aufzubauen war leider unmöglich, da die Langstreckenfunkanlage im Lager zu diesem Zeitpunkt bereits vernichtet worden war und unsere eigenen Geräte keine ausreichende Reichweite hatten.

Nach ungefähr 5 Stunden Fahrt erkennen die Entdecker, dass offenbar eine voll ausgewachsene Schlacht um Damaris-Stadt im Gange ist. Explosionen und Feuergefechte von gewaltigem Ausmaße sind sogar aus großer Entfernung noch zu erkennen. Flakscheinwerfer und Explosionen erhellen den Nachthimmel und die Vibrationen der Detonationen sind sogar in den Kampfpanzern noch zu spüren. Es ist nicht ab zu sehen, ob die Gefechte nur auf den Mauern, oder bereits in der Innenstadt toben wird. Beim Versuch Funkkontakt her zu stellen, werden wir als Unterstützung angefordert. Die Verbindung ist jedoch noch viel schlechter als zuvor und bricht auch unmittelbar wieder ab. Entweder stören die Orks den Funk, oder die schiere Menge an Explosionen und Entladungen sorgt dafür.

Schnell gibt der Käptn den Befehl an die Fahrzeuge: Gold 2 und Gold 3 sollen sofort die Verteidiger unterstützen, während Gold 1 die Chimären durch die Stadt begleitet, damit diese ihre Ladung sicher abliefern.

View
Ein Gefallen für das Mechanicum
Shard benötigt unsere Hilfe

Die Entdecker erwachen am nächsten Morgen. Beim Frühstück kommt ein Bote und berichtet, dass ein Blumenstrauss für Lok abgegeben wurde. Auf die Frage hin, was mit dem Strauss geschehen soll, antwortet Lok lediglich, dass er zu den anderen geworfen werden soll. Offenbar ist sich Lok seiner Popularität unter den verwöhnten Töchtern der damarener Oberschicht sehr bewusst, zeigt jedoch bis jetzt kaum Bemühungen hieraus Kapital zu schlagen.

Remi Dante unterbricht das idyll des Frühstücks und lädt zu einer Sitzung im Strategieraum ein. Bevor wir jedoch unser Frühstück abbrechen und uns aufmachen, teilt Macharius mit, dass er sich mit Uriel Jingst unterhalten hat. Es ging um die Abschirmung der Systeme gegen Warpanomalien. Die Schäden sind repariert. Außerdem schlägt Darien Sarrus die Neusegnung der über das Schiff verteilten Kapellen vor und bittet darum Messen gegen die Gefahren Warp lesen lassen zu dürfen. Dies wurde vom Käptn abgesegnet und möglichst schnell umgesetzt.

Danach erheben sich die Abenteurer vom Tisch und gehen auf direktem Wege in den Strategieraum. In diesem befindet sich außer Dante auch noch der Kommandant der Löwengarde und einige weitere Offiziere, sowie angehörige des Munitiorums. Als die Crew der ZdI den Raum betritt, bittet Dante uns, das wir ihm zunächst in einen separaten Raum folgen. Dabei handelt es sich um einen kleinen Besprechungsraum. Dort teilt uns Dante mit, dass der Palast inzwischen gesichert ist und der Gouverneur dort festgesetzt wurde. Die Palastgarde wurde mit loyalen Truppen der PVS ausgewechselt und mit weiterer Opposition ist zunächst nicht zu rechnen.

Zurück im Strategiezentrum teilt er uns außerdem mit, dass sich Hadron Shard in einer dringenden Angelegenheit an ihn gewand hat. Offenbar unterhält Shard eine Ausgrabungsstätte die er geheimgehalten hat. In einem Gebiet außerhalb der Stadt hat er einen Bereich von ca. 10000 Quadratmetern mit einer Standardperimeterverteidigung ausgestattet mit Schützengräben und Schützentürmen. Dort arbeiten 32 Techpriester an einer archäologischen Ausgrabung, die nach Shards Meinung höchste Wichtigkeit hatte.Doch nun durchstreifen Ork Mobs das Grasland und es könnte sein, dass die Ausgrabung evakuiert werden muss. Aufgrund der dort gefundenen Artefakte kann die Evakuierung allerdings nicht mit Fliegern durchgeführt werden. Nun erbittet er eine Evakuierung am Boden. Shard ist zu wichtig, um seiner Bitte nicht nach zu kommen. Daher entscheidet die Crew, die Bergung der Artefakte und Rettung der Techpriester selbst anzuführen.

Dante erklärt, dass die beste Chance darin bestünde, dass die Verteidiger an einem anderen Ort das Feuer auf den Feind konzentrieren und dabei so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen wie möglich. Währenddessen solle sich der Konvoi aus 3 Leman Russ Kampfpanzer und 6 Chimären auf den Weg machen und versuchen unbemerkt aus der Belagerung auszubrechen. Dieses Unternehmen sollte möglichst bei Nacht versucht werden. Weiter Einzelheiten bespricht Macharius alleine mit Dante.

Der Käptn unterhält sich derweil mit den Beauftragten für Propaga über die kürzlich gehaltenen Reden. Diese laufen zwar nur mäßig gut, werden aber für sämtliche Übertragungen in ein “besseres Licht gerückt”.

Später am Nachmittag ist das Dröhnen der eintreffenden Panzer kaum zu überhören. Der Kommandopanzer ist ein besonders altes und ehrwürdiges Exemplar und statt mit Schweren Boltern in den Seitenkuppeln mit mächtigen Plasmakanonen ausgestattet. Goldene Einlegearbeiten am Turm weisen ihn als den Panzer “Fides in Morte” aus. Vorerst ist dieses Vehikel als Kommandofahrzeug die Zentrale unserer Abenteurer. Folgerichtig übernimmt Lok nach einer Einweisung auch den Posten des Fahrers.

Am nächsten Morgen machen wir uns sehr früh, um 4 Uhr Morgens, auf den Weg um mit den Panzern die Blockade zu durchbrechen. Dantes Ablenkungsmanöver startet mit einem gewaltigen Lärm. Ein ganzer Abschnitt der Mauer eröffnet mit donnernden Geschützen das Feuer auf die Orks. Wir harren noch weitere 5 min aus. Dann öffnen sich die Tore für uns und Lok brettert über die Strassen ins Freie.
Auch wenn wir nicht daran geglaubt haben, so konnten wir den Verteidigungsgürtel vollkommen ohne Gegenwehr durchqueren. Die Orks waren vollkommen zum Ort das Lärms aufgebrochen und haben alles stehen und liegen gelassen.

Nachdem wir die vor der Mauer gelegenen Arbeitersiedlungen hinter uns gelassen haben, fährt unsere Kolonne querfeldein über das hügelige Grasland gen Süden. Durch ihre Nachtsichtgeräte sehen die Entdecker schemenhaft die friedliche nächtliche Landschaft vorüberziehen. Gerade als wir uns darauf einstellten eine langweilige Fahrt vor uns zu haben, sieht der Käptn aus der Entfernung einen Ork Konvoi aus kleineren Fahrzeugen auf uns zukommen. Ein Kampf scheint nun doch noch unausweichlich, doch der Gegner scheint mehr als leicht zu bewältigen zu sein. Während sich die ersten Sonnenstrahlen in den Eiskristallen der hohen Grashalme brechen, gibt der Käptn deshalb siegessicher den Befehl zum Angriff.

View
Das Bein wird jemand vermissen
Vom Duellplatz in den Palast

Hier Duell einfügen

Bereits während der Fahrt in der Kommandochimäre erörtert ein Offizier der Palastwache anhand einer glücklicherweise vorhandenen Karte die aktuelle Lage innerhalb des Palastes. General Dante hat bereits alle verfügbaren Einheiten den Palast umstellen lassen, ein vorschnelles Vorrücken zur Unterstützung der eingeschlossenen Truppenteile jedoch verboten. Zur weiteren Unterstützung stellen die Entdecker eine Funkverbindung zum Magistrat her und Macharius fordert weitere Unterstützung von dort an. Die im Häuserkampf geübten Unterdrückungskader sollen bei der Rückeroberung der besonders verwinkelten Bereiche des Palastes (Versorgungsbereich) helfen.

Inzwischen ist der Konvoi am Palast angekommen. Aus der offenen Heckklappe heraus koordinieren die Entdecker die bereits eingetroffenen Truppenteile. Während dieser Vorbereitungen kommen sie auf das vermutliche Ziel der Orkangreifer, den großen Atomreaktor im Versorgungsbereich des Palastes. Sollten die Orks es schaffen diesen zu zerstören, würde die Explosion vermutlich große Teile der Stadt Damaris verwüsten.

Die Truppen Rücken in den Chimären in den Palast vor.
Die Leibgarde sitzt auf der Chimäre auf.
Unsere Chimäre ist mit einem schweren Flammenwerfer im Turm ausgerüstet
Das Fahrzeug bricht durch die Eingangstüren in den Palast ein und die Repressorpanzer des Magistrats hinterher
In der großen breiten Eingangshalle sind im Moment keine Feinde zu sehen, der Kapitän, soweit er den Auspex interpretieren kann, erkennt, dass viele Ork Emoticons auf die Fahrzeuge zustürmen
Der Suchscheinwerfer offenbart viele viele Spreng Squigs!
Der Kapitän ordert das butterweiche Franzosenmanöver (Rückfahrt) an
Schwere Bolter Schüsse von Lok erzeugen eine große Explosion die auch eine große Stütze des Raumes einreißt. Alles steht im Flammen.
Die Fahrt nach vorne wird erneut angeordnet und das Feuer wird umfahren
Plötzlich entdeckt der Kapitän einen Sprengsquiq auf die Chimäre zu springt. Geistesgegenwärtig feuert der Kapitän auf den Squig und lässt diesen in die Luft fliegen
Der Weg in den Korridor ist durch die Explosion versperrt
Die Trupps teilen sich auf. 20 Soldaten und die Entdecker machen sich zu Fuß auf den Weg. Der Rest setzt den Weg in den Panzern fort.
Am Ende eines Ganges führt eine Treppe hinunter. Die Entdecker hören Orkische Stimmen
Der Kapitän lässt eine Handgranate hinunterrollen und der Rest des Trupps maschiert hinunter. Durch die Überraschung und die Zahlenmäßige Überlegenheit werden die Orks schnell überwältigt.
An der Reaktortür ist alles voll Sprengstoff. Es werden Pionierteams angefordert und Wachen abgestellt.
Der Rest nimmt sich der Rückeroberung des Palastes an. Der Trupp kommt durch eine unzerstörte Ahnengalerie.
Funkkontakt zu verschiedenen Einheiten deuten an, dass die Rückeroberung gut verläuft, allerdings einige Verluste durch Sprengsquigs erlitten wurden
Gegen Abend ist die Situation einigermaßen unter Kontrolle. Unbekannte Zugänge wurden als Zugangspunkte für die Orks ausgemacht. Diese sind nirgendswo verzeichnen.
Gant schlägt vor die Höhlen und die Untergeschosse mit Giftgas zu befüllen. Als Ausgrabungsspezialist ist er auch im Stande statt Frischluft auch Giftgas in Höhlen zu pumpen.
Die Entdecker ziehen sich zum Manner zurück, der Vorgarten ist etwas verwüstet, aber ansonsten ist es intakt. Es gibt Essen.
Gant stellt in einem Interludium sein Vorbild vor. Er erzählt von einem Antiken Helden … Indiana Jones.
Der Kapitän wird eine Tour machen um die Bevölkerung zu motivieren.
Lok spricht mich Locke
Gant schickt Blumen und Alkohol zu Orleane ;)

View
Der Freund des kleinen Mannes Gouverneur Kapak
Unken des Untergangs der Gruppe leicht gemacht

Zuerst kommen alle zu spät, dann muss erstmal geguckt werden, ob der Käptn das Talent Air of Authority hat, welches ihm erlaubt, pro Erfolgsgrad eine Gruppe mehr zu befehligen [bzw. sein Talent auf mehr Personen wirken zu lassen]. Zum Gebrauch dieses Talents kam es am ganzen Abend jedoch nicht. [Das habt ihr elegant verhindert…]

Danach brauchen wir eine kurze Zusammenfassung vom letzten Mal, um einzusteigen. Dazu wurde zunächst die Zusammenfassung vom vorvorigen Mal erneut zusammengefasst, um auf die Geschehnisse vom letzten Mal zu kommen.

Wir sind also da stehen geblieben, dass wir alle in Ruhe schlafen konnten! Das Abenteuer geht weiter…

Wir werden von Jorun geweckt, wie es nicht anders zu erwarten war! Es gibt jedoch keine eilige Nachricht oder heikle Situation, sonders das Frühstück ist fertig! Eine Nachricht, die er uns überbringt, aber dem Anschein nach nicht eilig zu sein scheint besagt, dass wir uns bei Gouverneur Kapak melden sollen, wobei nicht klar ist, worum es gehen wird. Während des Frühstücks erfahren wir außerdem, dass Gouverneur Kapak die Tore für den Pöbel geöffnet haben soll. Der Palastgarten sei nun für alle frei zugänglich und jeder dürfe sich an Platz und Früchten bedienen, wie es beliebt. Durch die neuen Freiheiten für den Pöbel fühlt sich der Adel stark eingeengt. Zusätzlich erfahren wir, dass der Gouverneur nun häufig im Garten beim Pöbel ohne Wachen anzutreffen sei und sich mit dem Pöbel unterhält.

Wir essen also und fahren sogleich mit der Limousine und Begleitschutz zum Palast. Dort erfahren wir, dass der Gouverneur wohl im Garten an zu treffen sei und sich gerade wieder mit dem Pöbel unterhalte. Aufgrund seiner auffälligeren Figur sticht der Gouverneur aus der Masse heraus. Als wir ihm näher treten scheint er dem Pöbel wohlgemeinte Ratschläge zu geben, diese sind jedoch nicht an den Pöbel angepasst sondern lassen hohe Standards herausklingen. Als uns der Gouverneur bemerkt wendet er sich zu uns und gratuliert uns zunächst zu unserem Erfolg bei der Schlacht auf der Mauer. Daraufhin kommt er zu seinem wahren Anliegen, dass er etwas mit uns persönlich zu besprechen habe.

An einem ruhigen Fleck angekommen unterrichtet und der Gouverneur, dass er eine Tour durch die Flüchtlingslager plant, mit Händeschütteln und Reden halten vor laufender Kamera. Gideon Darkholme ist zunächst nicht begeistert. Als aber der Gouverneur sagt, dass es zum Wohle des Imperiums sei, ist Gideon Darkholm sofort überzeugt. Der Termin beginnt in vier Stunden, der Gouverneur will uns dann vom Pendragon-Manor abholen.

Macharius macht sich daraufhin auf den Weg, um sich beim Sicherheitschef des Gouverneurs über die geplanten Sicherheitsvorkehrungen zu erkundigen. Dabei stellt sich heraus, dass dieser alle Hände voll zu tun habe. Sein Posten war vorher wie bezahlter Urlaub, der Gouverneur ist so gut wie nie unter Leute gegangen und die Sicherheit war dementsprechend einfach sicher zu stellen. Nun ist der Gouverneur ständig unterwegs und unterhält sich mit dem Pöbel und sorgt sich dabei offenbar kein bisschen um seine eigene Sicherheit, so kam es schon öfter vor, dass die Wachen ihn aus den Augen verloren haben. Der Sicherheitschef habe die letzte Nacht kein Auge zugetan. Nachdem er sich ausgeweint hat, erzählt er Macharius auch den voraussichtlichen Zeitplan, bemerkt aber auch sogleich, dass es gut möglich ist, dass sich dieser spontan ändere. Die Sicherheitsmaßnahmen die getroffen werden, seien ausreichend, aber nicht gut. Macharius bietet an, von Gideon Darkholme gestellte Truppen als schnelle Eingreiftruppen im Hintergrund bereit zu stellen. Dieses Angebot wird dankend angenommen.

Wir fahren mit der Limousine zurück ins Pendragon-Manor, wo uns Jorun schon erwartet. Wie es nicht anders zu erwarten war, hatte er uns ein zweites Frühstück vorbereitet! Wir freuen uns alle so sehr auf das zweite Frühstück, dass uns gar nicht auffällt, dass ein größerer Konvoi von Chimären der PVS-Kräfte vor den Toren steht. Jorun macht uns freundlicherweise darauf aufmerksam. Der Käptn will lieber sein zweites Frühstück zu sich nehmen und überlässt das Sprechen mit den PVS-Kräften Macharius. [PVS = Planetare Verteidigungsstreitkräfte]

Macharius fragt also die Torwachen, was los sei. Diese berichten, dass die vor dem Tor stehenden PVS-Kräfte mit Gideon Darkholme oder Macharius sprechen wollen, jedoch unangemeldet sind und dementsprechend nicht hineingelassen wurden. Macharius lobt das richtige Verhalten der Torwachen und wendet sich am Tor zu einem PVS-Soldaten. Er stellt sich als Major von Klingberg vor, General Dante habe ihn geschickt, dieses Gespräch über den geplanten öffentlichen Auftritt des Gouverneurs mit Gideon Darkholme oder Macharius zu führen. Er würde dieses Gespräch gerne auf dem Grundstück und nicht am verschlossenen Tor führen. Auch Macharius würde den Käptn dieses Gespräch lieber persönlich führen lassen. Der Mayor und fünf seiner Begleiter bekommen Eintritt, die Chimären sollen sich so platzieren, dass die Ein- und Ausfahrt frei gehalten werden. Der umfangreiche Begleitschutz sei lediglich als Vorsichtsmaßnahme dabei, behauptet der Major uns gegenüber.

Macharius führt den Besuch ins Pendragon-Manor. Er erkundigt sich bei General Dante, ob die Aussagen vom Mayor der Richtigkeit entsprechen und holt nach Bestätigung den Käptn zum Gespräch. Es geht darum, dass das Verhalten vom Gouverneur unangemessen sei un der geplante Putsch nun vorgezogen werde müsse. General Dante plane deswegen, den Gouverneur nach der Tour festzunehmen und unter Hausarrest zu setzen, da sein freies Handeln die Verteidigungsfähigkeiten des Planeten schade. Der Käptn stimmt zu, dass das Verhalten unangemessen sei, jedoch würde er vorschlagen, dass der Eingriff vor der Tour stattfinden soll, damit es nicht zu der Situation kommt, dass der Gouverneur fröhliche Reden schwingt und der Freund aller wird und darauf vor den Augen aller vom Militär festgesetzt wird. Der Krieg nach Außen mit den Orks ist bereits im vollem Gange, einen inneren Konflikt könne man zu diesem Zeitpunkt nicht gebrauchen.

Dafür soll Macharius nochmal mit dem Sicherheitsoffizier vom Gouverneur reden, ob er dem nicht vielleicht zustimmt. Zumindest hatte er vorhin den Anschein gemacht, als sei er vom Verhalten des Gouverneurs auch alles andere als begeistert. Macharius fährt mit einigen Wachen in der Limousine zum Palast und trifft sich mit besagtem Sicherheitsoffizier.

Macharius stehen die Möglichkeiten Charme oder Befehligen zu benutzen zur Verfügung. Er entscheidet sich jedoch für die dritte Möglichkeit ihn einzuschüchtern. Dieses leitet er ein, indem er fragt, seit wann sich der Gouverneur so seltsam benehme. Im Verlauf des Gesprächs verliert er den Überblick, wie er das Einschüchtern einleiten wollte und kommt dann schließlich einfach so zum Punkt, wobei der Sicherheitsoffizier schon klare Anzeichen gibt, dass er zwar nicht davon begeistert ist, mehr arbeit durch das Verhalten des Gouverneurs zu haben, jedoch voll und ganz hinter ihm zu stehe. Macharius fragt ihn, ob er es verantworten könne, wenn etwas passieren sollte, weil durch das Verhalten des Gouverneurs die Verteidigungsfähigkeit der Stadt verringert sei. Es sei besser, ihn in Hausarrest zu bewahren, um diese Situation zu umgehen. Der Sicherheitsoffizier scheint klar erbost und ermahnt Macharius, dass man diese Tat auch als Hochverrat interpretieren kann und die Strafe auf Hochverrat sei der Tod. Er möge doch bitte jetzt gehen. Macharius steht noch kurz da, aber da ihm keine abschließenden Worte einfallen, geht er nach kurzer Zeit einfach und kommt damit einem gewalttätigen Rausschmiss zuvor.

Kaum in der Limousine klingelt auf der Rückfahrt zum Pendragon-Manor das Telefon. General Dante beschwert sich aufgebracht bei Macharius, was er denn getan habe, die Verteidigungen im Palast haben sich mehr als verdoppelt. Nach kurzer Erklärung bestimmt General Dante, dass nun die Festsetzung erst nach der Tour stattfinden soll. Macharius meldet dieses den Käptn, dieser ist jedoch nicht begeistert. Er plant nun stattdessen Plan C, Töten des Gouverneurs vor der Tour. General Dante wird von dieser Planänderung nicht informiert. Alle Außenstehenden sollen aus dem Pendragon-Manor verschwinden. Es sollen überall Elitesoldaten von uns stationiert werden. Wenn der Gouverneur dann kommt, um uns ab zu holen, wird der Käptn ihm die Hand schütteln und mit der anderen wird er ihm mit seinem Energiehammer einen kräftigen Schlag über den Kopf verpassen. Sollten die begleitenden Soldaten auch nur Anzeichen der Gegenwehr zeigen, soll ihnen diese Idee durch die Präsenz der eigenen Soldaten schnell wieder vergehen. Die Begründung für die Exekution soll sein, dass der Gouverneur vorgehabt habe, sich auch mit den Orks zu verbünden. Macharius soll dafür entsprechende Beweismittel fertigstellen. Noch zwei Stunden bis der Gouverneur zum Abholen kommt. [Da bin ich aber noch gespannt, was das sein soll…^^]

Alle Vorbereitungen wurden getroffen. Ein Konvoi von sieben Fahrzeugen fährt vors Pendragon-Manor vor. Dieser besteht aus drei identischen Limousinen, zwei unbewaffneten Lkw und zwei Chimären. Aus mehreren Fahrzeugen steigt die Palastwache des Gouverneurs aus und stellt sich in einer Formation auf, um uns zur Abholung zu empfangen. Unsere Ehrensoldaten stellen sich ebenso in Formation auf, um den Gouverneur zu empfangen. So steigen aus der Limousine der Gouverneur, Lord Kapitän Locke, die Freihändlerin Elizabeth Orleans und der Freihändler Jeremiah Blitz aus und kommen uns ab zu holen. Der Käptn ist sichtbar überrascht und nicht erfreut über die unerwarteten Gäste. Er hält trotzdem an seinem Plan fest und verkündet, dass es um so besser sei, dass alle anwesend sind um es mit zu bekommen. Es lägen Beweise vor, dass der Gouverneur vor habe, sich mit den Orks zu verbünden. Er sei nicht mehr bei Sinnen und müsse vom Irrsinn befreit werden. Orleans reagiert darauf, indem sie ihre Waffe zieht und sich vor den Gouverneur aufbaut. Sie verlangt die sofortige Festnahme von Gideon Darkholme. Blitz zieht ebenso seine Waffe, die Soldaten des Gouverneurs haben ebenfalls ihre Waffen gezogen. Lediglich Lord Kapitän Locke ist unentschlossen, was sie tun soll. Macharius deutet den eigenen Soldaten an, vorerst ihre Waffen nicht zu heben. Der Käptn versucht es mit Charme, verliert jedoch seinen vergleichenden Wurf gegen den Gouverneur. Trotzdem versucht er die anderen davon zu überzeugen, dass das hier nicht der Gouverneur ist, den er kennen gelernt hat und auch mit Sicherheit nicht derjenige, den Orleans vor Jahrzehnten kennen gelernt hat.

An dieser Stelle wurde unterbrochen, damit der Gouverneur sich seine Antwort ausdenken kann. Sehr schade, dass Gant nicht anwesend war, der hätte sich über die ganze Planung gefreut und fröhlich mit diskutiert.


Persönlicher Kommentar des Protokollanten Lok:

Ich fasse an dieser Stelle nochmal sehr kurz zusammen:

  • Der Gouverneur hat sich von gestern auf heute verändert.
  • Wir finden das zwar komisch, aber weil es für das Imperium ist, finden wir es gut.
  • Dante sagt, es schadet der Verteidigung und will Verrat begehen.
  • Der Käptn findet es zwar gut, dass es fürs Imperium ist, aber entscheidet sich doch den Verrat selbst lieber früher stattfinden zu lassen.
  • Dieser Plan schlägt fehl, also ändert der Käptn seinen Plan von Verrat zu Hochverrat an einer Person, dessen Handlung fürs Imperium am Anfang gut gefunden wurde.
  • Dante lacht sich übrigens ins Fäustchen, sollte der Plan klappen.
  • Ein Happy End steht in Aussicht! (aber nicht für die Abenteurer)
View
Unerwartete Hilfe
Ein Komplott, nur gegen wen?

Während die Gruppe ihren verdienten Schlaf nachholt, trifft der Käptn in Pendragon Manor ein und wird von Jorun in empfang genommen. Jorun berichtet dem an Darkholme, dass neue Flottenrekruten vereidigt werden sollen. Zu diesem Zweck lässt der Käptn durch Jorun alle hochrangigen Offiziere wecken und die komplette Gruppe macht sich auf den Weg zum Bollwerk um an den Feierlichkeiten teilzunehmen.

Dort angekommen treffen die Abenteurer auf Gillam, der von den jüngsten Reparaturen an der ZdI berichtet. Auch er schliesst sich der Gruppe bei den Feierlichkeiten an, wenn auch missmutig. Bei der Vereidigung hält der Käptn eine sehr motivierende Rede. Kurz darauf wendet sich einer der Offiziere an Reynolds, worauf hin Reynolds uns bittet ihm zum Befehlsstand zu folgen. Als wir dort eintreffen berichtet Reynolds uns davon, dass die Sensoren des Bollwerks einen Kampf im Tiefraum ausgemacht haben. Es scheinen Orks gegen eine andere Partei zu kämpfen.

Der Käptn gibt sofort den Befehl zum Ausrücken der ZdI, da in diesen Zeiten jeder Feind der Orks unser verbündeter ist. Als wir uns dem Kampf nähern, bekommen wir ein Hilfegesuch von Algor Durane, dem Kommandanten der Adamant. Wir fliegen ein Rettungsmanöver und schaffen es nach einem volltreffer am Schiff der Orks, dass diese abdrehen und wir mit der Adamant sicher am Bollwerk anlegen können. Im Hangar des Bollwerk versuchen die Abenteurer von Duranes zu erfahren, was ihn hierher verschlagen hat. Duranes soll Befehle für Locke überbringen, die sie aus dem System abziehen sollen.

Der Käptn und seine Offiziere versuchen Duranes zu überzeugen, dass der Kampf gegen die Orks
vorrang hat und das der Krieg hier gewonnen werden kann, wenn der Planet nur standhält. Duranes will dennoch aus Pflichtbewusstsein die Befehle überbringen. Gideon Darkholme will so leicht aber nicht aufgeben und bittet darum Duranes auf seiner Mission begleiten zu können. Dieser willigt ein, da an bord seiner Fähre noch genügend Platz ist. Macharius und Lock entdecken an Bord des Shuttles eine nicht sachgerecht befestigte Kiste und fragen Duranes ob diese mit zu ihm gehört. Da dieser auch nicht weiss, was es mit dieser seltsamen Kiste auf sich hat und er auf die Warnung des Käptns nicht hören will, öffnet er die Kiste und entdeckt eine Bombe, die allerdings erst bei Abflug detonieren würde.

Während die Bombe entschärft wurde, stellte Macharius Nachforschungen bezüglich der Kiste und des Bombenlegers an. Die Gruppe nimmt ein anderes Shuttle zu dem Schiff von Locke und Duranes überbringt den Abzugsbefehl.

Währenddessen findet Macharius bei seinen Nachforschungen heraus, dass Orleon Mittel und Möglichkeit für den Anschlag hatte.

Aufgrund der aktuellen Kriegssituation entscheiden sich die Abenteurer allerdings dazu, keinen Zwist in den eigenen Reihen anzufangen. Wir teilen Orleon alle informationen zu dem Zwischenfall mit, und melden ihr, dass wir einen Verräter in ihren Reihen vermuten. Weiter teilen wir mit, dass aufgrund anderweitiger Verpflichtungen wir der Ermittlung nicht weiter nach gehen und erwarten, dass ein solcher Vorfall nicht noch einmal vorkommt.

Duranes pocht wärenddessen auf den Abmarsch von Locke, doch als Locke und die anwesende Mannschaft der ZdI auf ihn einreden, sieht er ein, dass Lockes fähigkeiten hier mehr gebraucht werden als anderswo. Er stimmt zu und wird vor seinen Vorgesetzten behaupten, dass Locke wegen technischer schwierigkeiten bisher den befehlen nicht nachkommen konnte. Ausserdem wird er die Truppen ein Paar Tage mit seinem Schiff unterstützen bevor er die Rückreise antritt.

View
Die Rückeroberung der Mauer
Einmal Ork zum mitnehmen

Da alle Vorbereitungen getroffen wurden, wollen die Entdecker den Innenhof der Festung des Magistrats verlassen um sich den Soldaten anzuschließen, die am bevorstehenden Angriff beteiligt sind. Doch bevor sie den Innenhof verlassen können kommt eine Gruppe aus 3 Personen auf sie zu. Zwei der Personen lassen sich ohne Probleme als Mitglieder des Magistrats identifizieren. Die dritte Person ist ein stämmiger Mann mit einer Tätowierung am Kopf. Die beiden Mitglieder des Magistrats wenden sich an Gant und fragen: „Lord Gant, diese Person ist ein gesuchter Verbrecher, seine Hinrichtung wurde verschoben, da er behauptet, dass er mit euch und ihr mit ihm sprechen wollt. Ist dies korrekt?“ Gant bejaht dies und die Mitglieder des Magistrats übergeben die Person widerwillig in Gants Obhut. Gant braucht scheinbar einen Moment, um sich an den Namen der Person zu erinnern. Dann sagt er: „Ihr seid Snakehead, richtig?“ Der Verbrecher bejaht dies. Danach entsteht eine Diskussion, bei der nicht nur der anwesende Magister Militaris Macharius mehrfach auf plumpest mögliche Weise provoziert wird, nein es wird von Seiten Snakeheads auch klar zum Ausdruck gebracht, was er von den Autoritäten in Damaris hält. Macharius muss sich während der Diskussion zwischen Snakehead und Gant mehrfach zurückhalten, um Snakehead nicht einfach, wie er es verdient hat, sofort hinrichten zu lassen. Was für Macharius ebenfalls kaum erträglich war, war die Art und Weise wie die beiden sich unterhielten. Sie sprachen zwar Nieder-Gotisch, aber in einem extremen Straßenslang. Macharius erschauderte innerlich, da ihn diese Diskussion an seine Zeit beim Hause Rhinestone erinnerte und an all die verkommenen Subjekte mit denen er zu tun hatte. Er hatte sich doch geschworen, sich nie wieder mit solchen Leuten abzugeben.

Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Snakehead ihn ansah und fragte: „Wer ist denn der Lametterträger da drüben?“ Zu seinem Glück konnte Gant eingreifen, bevor Macharius auf diese Unverschämtheit reagieren konnte. Snakehead hatte wirklich die Nerven, Macharius zu fragen, wo seine „Einheit“, ungefähr 100 – 120 Mann, eingesetzt werden sollte. Macharius war klar, dass der militärische Wert dieser „Einheit“ minimal war. Sie waren nicht mehr als Kanonenfutter und wahrscheinlich selbst dafür noch zu schlecht. Er erinnerte sich aber leider an die letzte Weisung seines Vorgesetzten zu diesem Thema. Lord-Kapitän Gideon Darkholme hatte befohlen die „Einheiten“ aus Verbrechern einzusetzen, wenn diese sich an der Verteidigung der Stadt beteiligen wollen. Da er ihn zurzeit nicht erreichen konnte, war er leider an diese Weisung gebunden. Er überlegte, was er mit dieser „Einheit“ anstellen sollte, da wurde er von Snakehead abermals aus seinen Gedanken gerissen. Snakehead war ungeduldig und wollte so schnell wie möglich Orks verprügeln.

Er schien auch an Lok Interesse gefunden zu haben. Während Macharius mit seinen Gedanken beschäftigt war, fragte Snakehead Gant: „Wer ist denn der Typ da hinten?!?“ Gant antwortete ihm: „Das ist Lok, der fliegt unser Schiff und bedient die großen Kanonen.“ Snakehead: „Lüg nicht! Die Dreiaugen fliegen die Schiffe! Versuch nicht mich für dumm zu verkaufen!“ Gant: „Der fliegt unser Schiff wenn es nicht im Immaterium ist. Im Immaterium fliegen dann die Dreiaugen. Aber seine Hauptaufgabe ist die Bedienung der großen Schiffsgeschütze. Das sind große Dinger, das sage ich dir!“ [Anmerkung des Protokollanten: Lok fliegt die Zorn des Imperators nicht. Garbadock ist der Steuermann der Zorn des Imperators.] Snakehead: „So so der Mann für die dicken Dinger, so welche könnte ich auch gebrauchen.“ Er geht auf Lok zu und möchte mit ihm ein High-Five machen. Lok erwidert sein High-Five. Snakehead: „Siehste, das sind die normalen Jungs. Nicht diese komischen geschwollen redenden Lamettenträger, so wie der da hinten! Was ist denn nun?!?“

Macharius flüsterte leise: „Gideon, ich hoffe ihr wisst was ihr tut…“. Er wandte sich Snakehead zu und sagte zu ihm: „Über welche Fahrzeuge verfügt ihr?“ Snakehead schaute Gant an und fragte ihn: „Wieso redet den der so geschwollen?!?“ Gant versucht ihn zu besänftigen, was er auch schafft. Snakehead gab danach an, dass seine Gang über die „heißesten und besten Schlitten“ verfüge. Macharius fragte daraufhin. „Handelt es sich bei diesen „Schlitten“ um militärisch verwendbare Fahrzeuge?“ Snakehead guckte etwas verwirrt und sagte: „Willst du mich verarschen?!? Ich merke es wenn mich jemand verarschen will!“ Wieder war es Gant der die Situation entschärfte. Nach einigen gewechselten Worten kam heraus, dass seine Gang über Autos und Motorräder verfügte. Nichts was man effektiv in einem Krieg einsetzen könnte, dachte sich Macharius. Er sagte zu Snakehead: „Lasst mich mit meinen Truppführern die Möglichkeiten erörtern, wie wir eure „Einheit“ am besten einsetzen können.“ Snakehead zeigte sich wenig zufrieden und antwortete: „Der Lametterträger redet schon wieder so geschwollen. Wir wollen nicht länger warten, wir wollen diese Orks killen! Wenn wir noch länger warten müssen, dann plündern wir einfach ein paar Geschäfte!“ Abermals musste Gant die Situation retten. Er konnte Snakehead überreden noch einen Moment zu warten, und ihm in der Zwischenzeit seine Gang zu zeigen.

Macharius traf sich auf dem Innenhof der Festung des Magistrats mit dem Kommandanten des 2. Bataillons, Hauptmann Flavius und mit MT. Macharius fragte MT, ob sie eine gute Verwendung für diese Verbrecher hätte. MT zeigte sich irritiert, sie machte klar, dass wenn es nach ihr ginge, diese Verbrecher längst erschossen worden wären oder zumindest in einer Zelle sitzen würden. Sie machte weiterhin klar, dass die Verbrecher bisher nur verschont wurden, da Macharius sich mit ihnen unterhalten hat. Macharius zeigte Verständnis für MT Sicht der Dinge und machte ihr klar, dass wenn es nach ihm ginge, die Verbrecher schon lange ihrer gerechten Strafe zugeführt worden wären. Ein Befehl seines Vorgesetzten Lord-Kapitän Gideon Darkholme zwingt ihn aber leider dazu, diese Verbrecher für die Verteidigung der Stadt einzusetzen. Da es zurzeit keine Möglichkeit gibt, mit Lord-Kapitän Gideon Darkholme Kontakt aufzunehmen, ist er an diese Weisung gebunden. MT akzeptiert diese Erklärung, wenn sie sie auch missbilligt. Sie äußert die Idee, diese Verbrecher auf eine Selbstmordmission zu schicken, um so das Problem schnell und effizient zu lösen. Macharius gefällt diese Idee und er löst die Besprechung auf. Er informiert General Dante über den gerade beschlossenen Plan und bittet ihn, die Verbrecher in einen der nächsten Ausfälle unterzubringen. General Dante zeigt sich wenig erfreut darüber, unerfahrene und untrainierte Einheiten einzusetzen, die noch dazu aus Verbrechern bestehen. Macharius teilt General Dante mit, dass auch er diese Einheit lieber nicht einsetzen würde, aber er leider in dem Fall weisungsgebunden ist. Nach dem Macharius General Dante die ganze Geschichte erzählt hat, stimmt dieser widerwillig zu. Er wird die Verbrecher beim nächsten Ausfall mitnehmen. Hierzu teilt er Macharius mit, an welchem Ausfalltor sich die Verbrecher sammeln sollen. Macharius weist MT an die Verbrecher, mit einem Teil der Unterdrückungskader, zu diesem Ausfalltor zu eskortieren. MT stimmt widerwillig zu.

In der Zwischenzeit ist Gant zusammen mit Snakehead zum provisorischen Lager seiner Gang gegangen. Dieses haben sie in der Nähe der Festung des Magistrats aufgebaut. Es ist eine Wagenburg mit einer höchst unterschiedlichen Ansammlung verschiedener Fahrzeuge. Gant zeigt sich beeindruckt von Snakeheads Gang. Dieser prallt, dass es sich bei ihnen um die beste Gang von Damaris handelt. Er erzählt ihm, wie sie damals Big Daddy fertig gemacht haben und seit dem die besten und stärksten sind. Snakehead nimmt sich eine der herumstehenden Flaschen und gibt Gant ebenfalls eine. Snakehead leert die Flasche in einem Zug und schmettert die Flache danach auf das Kopfsteinpflaster. Gant leert seine Flache in mehreren Zügen und wird dabei von Snakehead skeptisch beäugt. Gant fragt ihn, ob er ihm einige seiner Jungs zur Verfügung stellen könnte. Er sagt, dass er Leute bräuchte, die nicht so sehr auffallen, verschwiegen sind und wissen wie man austeilt. Snakehead weiß genau was Gant meint und sagt zu ihm, dass er genau solche Leute in seiner Gang habe. Er hat die Besten in seiner Gang. Snakehead sagt Gant, dass es ihm aber nicht möglich ist Leute abzustellen, da er sie selbst benötigt. Gant zeigt hierfür Verständnis. Snakehead fragt Gant wo wir Lok aufgesammelt haben. Gant antwortet ihm, dass wir ihn auf einer Welt weitentfernt von hier angeheuert haben. Snakehead könnte schwören, dass er die „Visage von diesem Lok“ schon irgendwo gesehen hat. Gant zeigt sich interessiert und fragt ihn, wo er ihn schon mal gesehen hat und ob er weitere Informationen über Lok hat. Snakehead sagt ihm, dass er sich nicht mehr erinnern kann, wo er diese Visage schon mal gesehen hat. Gant sagt ihm, dass er Nachforschungen anstellen wird und dass er sehr an Informationen über Lok interessiert ist. Snakehead verspricht ihn zu informieren, falls er weitere Informationen über Lok findet. Die beiden setzen ihre muntere Unterhaltung fort.

Macharius fragt eine der Wachen des Magistrats, wo Gant und Snakehead hingegangen sind. Die Wache deutet in eine Richtung und weist ihn daraufhin, dass das Lager der Gang gefährlich sein könnte. Macharius dankt der Wache und macht sich mit Hauptmann Flavius auf den Weg zum Lager der Gang. Dort angekommen findet er Gant in einem heiteren Gespräch mit Snakehead vor. Macharius fragt sich ein weiteres Mal, warum Gant sich mit solchem Gesindel abgibt. Er geht auf Snakehead zu und teilt ihm mit, dass es eine Aufgabe für seine Gang gibt. Sie soll einen der Ausfälle unterstützen. Snakehead zeigt sich erfreut darüber, dass es nun endlich losgeht. Er fragt Gant daraufhin, ob er sie begleiten will, doch dieser lehnt ab. Die Gang macht daraufhin ihre Fahrzeuge bereit und sie fahren, eskortiert von Teilen der Unterdrückungskader, davon. Macharius ist froh, dass er diese Verbrecher nun endlich los ist und sich wieder seiner eigentlich Aufgabe widmen kann.

Macharius kehrt auf den Innenhof der Festung des Magistrats zurück, wo er seine Truppführer vorfindet. Er vergewissert sich, dass alles vorbereitet ist und gibt dann den Befehl zum Angriff. Die Entdecker schließen sich der 1. Kompanie des 1. Darkholme an. Die Aufgabe der Kompanie ist die Rückeroberung und Sicherung der obersten Ebene des Stadtmauerabschnittes Sphinx-Ost. Die anderen beiden Gruppen sollen die unteren und die mittleren Ebenen des Stadtmauerabschnittes zurückerobern und sichern. Die Gruppe die die unteren Ebenen sichern soll, wird von einer Abteilung der Vollstrecker unterstützt. Die Truppen des 2. Bataillons werden auf alle drei Angriffsgruppen verteilt, so dass die Gruppen ungefähr dieselbe Kampfkraft haben.

An der Stadtmauer Sphinx-Ost angekommen, können die Entdecker die Treppe erkennen, die sie auf die oberste Ebene der Mauer bringen soll. Die Treppe ist breit und befestigt. Der Aufstieg erfolgt ohne Feindberührung. Oben auf der Mauer angekommen ist Macharius überrascht darüber, keine offensichtlichen Kampfspuren zu finden. Die Schäden an der Mauer und den Gräben, die oben auf der Mauer verlaufen, sind minimal. Weiterhin sind keine Leichen auszumachen. Hauptmann Flavius fragt nach Befehlen. Die Aufgabe der Soldaten ist es, die Gräben zu sichern und etwaige Orks zu töten oder zu vertreiben. Macharius befiehlt, dass sich die Soldaten verteilen und das Gebiet durchsuchen sollen. Die ersten Meter sind weder Orks noch irgendwelche Leichen ausfindig zu machen.

Am Ende eines langen Grabens befindet sich ein größerer Platz, wahrscheinlich eine ehemalige Mörserstellung, dachte Macharius. Auf diesem Platz konnten die Entdecker eine Gruppe aus 6 Orks ausmachen. Sie standen über einem großen Berg aus Schrott. Bei genauerer Betrachtung viel auf, dass der Berg nicht aus Schrott bestand, sondern aus Ausrüstungsgegenständen der PVS Truppen. Einer der Orks war sehr viel großer als die anderen fünf, aber alle hatten große Raketen auf ihre Rücken geschnallt. Der größte der Orks bemerkte die Entdecker als erstes und rief: „Ahhhh Jungs gugkt ma, noch mehr Menschents zum moschen!“ Daraufhin drehten sich die anderen Orks zu den Entdeckern um. Gant antwortete dem Ork: „Wir moschen euch!“ Der Boss antwortete: „Wat willsn du Git?!? Ich fordre dich zum Duell!“ Gant: „Duell?!? HA! Das ist ein Krieg!“ Macharius war einen Moment verwirrt darüber, dass Gant mit einem Ork sprach. Ihm war nicht ganz klar, was Gant damit bezweckte. Er fand sein Verhalten mehr als merkwürdig, aber Gant hatte sich heute eh merkwürdig verhalten. Egal, jetzt war nicht die Zeit über so etwas nachzudenken. Er merkte, wie die Soldaten hinter ihm auf seine Befehle warteten, also sagte er: „Verteilen und Feuer eröffnen!“ Wie ein Mann setzten die Soldaten den Befehl ihres Magister Militaris um und begaben sich in Deckung oder warfen sich einfach zu Boden. Alle von ihnen eröffnen zum selben Zeitpunkt das Feuer. Die Orks brüllten und erwiderten das Feuer sporadisch. Noch bevor sich die Entdecker verteilen oder in Deckung begeben konnten, war der große Ork bereits in der Luft. Angetrieben durch die Rakete auf seinem Rücken. Die Entdecker erkannten, dass er vorhatte genau zwischen ihnen zu landen. Im letzten Moment konnten die Entdecker dem herannahenden Koloss ausweichen. Macharius hört nur einen lauten Aufprall, als der große Ork mit voller Wucht auf dem Boden des Grabens landete. Geistesgegenwärtig zog er seinen Melter und machte sich bereit auf den großen Ork, der nun direkt vor ihm stand, zu schießen.

Aus dieser Entfernung war es ein leichtes für Macharius den Ork zu treffen. Zu seinem Pech schaffte es der Ork seinen linken Arm schützend vor seinen Körper zu halten. Er super heiße Melterstrahl traf den linken Arm des großen Orks voll, aber zu Macharius Verwunderung war der Ork immer noch Kampffähig. Er hatte Melter gesehen, die sich mit Leichtigkeit durch mehrere Meter Armaplaststahl und selbst durch das legendäre Adamantium schnitten. Er hatte Gegner gesehen, die nach einem Volltreffer nicht mehr als ein Haufen Schlacke waren. Was ist das für ein Ding, das einen solchen Volltreffer überlebte, fragte sich Macharius. Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als der Ork einen markerschütternden Schrei ausstieß. Macharius konnte dem Schrei aber ohne dass er eine Wirkung hinterließ wiederstehen, da die Systeme seines Helms die Lautstärke des Schreies dämpften. Als er einen kurzen Blick auf seine Umgebung warf, konnte er erkennen wie einer der Orks hart auf dem Rand des Grabens landete. Dies schien ihm aber nichts auszumachen, da er nach seiner Landung unverzüglich das Feuer auf Lok eröffnete. Macharius sah, wie die minderwertigen Geschosse an Loks Rüstung abprallten, wie Steine die man gegen einen Panzer würft. Als er versuchte einen Überblick über die Lage zu gewinnen, konnte er erkennen, wie Gant mit seiner Infernopistole auf einen der Orks zielte. Leider konnte der Ork dem Beschuss ausweichen. Macharius wurde klar, dass sie beinahe umzingelt waren. Lediglich der Weg zurück war noch frei, auf allen anderen Seiten warteten Orks darauf sie zu töten. Zu ihrem Glück, schossen die Orks so schlecht wie der eine von ihnen geflogen ist, dachte Macharius. Der Treffer auf seinen linken Arm schien dem großen Ork doch mehr zu schaffen zu machen, als Macharius zuerst angenommen hatte. Der Ork schaffte es, aus kurzer Entfernung, eine vollständige Salve seiner grobschlächtigen Waffe an Macharius vorbei zu schießen. Plötzlich konnte Macharius einen Mündungsblitz in seinem Augenwinkel wahrnehmen, er fuhr herum, da er einen neuen Angriff eines Orks vermutete. Zu seinem Glück war es aber nur Lok, der den Abzug seines Bolters voll durchzog und dem großen Ork eine volle Salve entgegen schleuderte. [Zuvor hatte Lok einen Schicksalspunkt ausgegeben, um die vorher gewürfelte Ladehemmung rückgängig zu machen und seinen Trefferwurf wiederholen zu dürfen.] Sein erstes Boltgeschoss traf den Fuß des Orks. Scheinbar hatte Lok eine Schwachstelle im Stiefel des Orks getroffen, durch den das Boltgeschoss in den Fuß eindrang und diesen vollständig zerfetzte. Macharius konnte sehen, wie der Ork anfangen wollte zu schreien, aber er hatte keine Gelegenheit dazu. Das zweite Boltgeschoss drang in das Bein des Orks ein und explodierte dort. Im Bruchteil einer Sekunde verwandelte sich das Bein in einen Regen aus Knochensplittern, Blut und Fleischstücken. Die Wirkung der Knochensplitter war mit der Wirkung einer Fragmentgranate zu vergleichen. Die Luft war erfüllt von Knochenschrapnellen. Macharius hob instinktiv die Arme vor das Gesicht, da er wusste, dass die Vorderseite seines Helms der Schwachpunkt seiner Rüstung war. Was danach passierte kann man nur als Inferno bezeichnen. Macharius hörte mehrere Explosionen genau vor ihm. Es hörte sich so an, als wenn die Munition, die der große Ork am Körper getragen hat, detonieren würde. Die Luft war erfüllt mit Geschossen, die pfeifend durch die Luft zischten. Macharius konnte spüren, wie mehrere der Geschosse seine Rüstung trafen. Noch bevor er irgendwie reagieren konnte, hörte er, in schneller Folge, fünf Explosionen. Es hörte sich so an, als würden gerade fünf Fragmentgranaten genau vor ihm detonieren. Der Ork musste auch Fragmentgranaten am Körper getragen haben, die wahrscheinlich durch die detonierende Munition ebenfalls zur Explosion gebracht wurden. Die Wucht des auf seine Rüstung einprasselnden Sturms aus Schrapnell, warf Macharius zu Boden. Als nächstes vernahm er absolute Stille.

Da er nun wieder im Stande war zu handeln, stand er auf und betrachtete seine Arme. Die Panzerplatten an seinen Unterarmen waren über und über mit Knochensplittern und Schrapnell bedeckt, die sich in die Panzerplatten gebohrt hatten. Hätte er seine Hände nicht instinktiv gehoben, wäre er jetzt wahrscheinlich tot, dachte er. Der Schrapnellhagel hätte ihn sonst direkt im Gesicht getroffen. Er schaute sich um. Der Anblick der sich ihm bot, war selbst für einen erfahrenen Krieger wie ihn, erschreckend. Um ihn herum war alles mit Blut, Knochenfragmenten und Fleischstücken übersät. An der Stelle wo eben noch der große Ork stand, stand jetzt nur noch einer seiner Stiefel. Mehr war von ihm nicht übrig. Die Reste seines Körpers lagen überall über den Graben verstreut. Die ihn begleitenden Orks lagen im und um den Graben herum. Sie waren alle tot. Durchsiebt von einer Unmenge an Schrapnell und Splittern. In mehreren Kratern hatten sich Pfützen aus Blut gebildet. Macharius schaute sich um. Er konnte Lok ausmachen, der gerade dabei war sich wieder zu erheben. Auch auf seiner Rüstung waren viele Splitter und Schrapnelle zu erkennen. Macharius fragte ihn, ob alles in Ordnung sei. Lok bejahte dies. „Wo ist Gant?“ fragte Macharius. Lok zuckte nur mit den Schultern. Als Macharius sich umsah, entdeckte er einen menschlichen Körper der auf dem Boden lag. Er rannte zu diesem hinüber und erkannte, dass es sich bei dem Körper um Gant handelte. Er war in keinem guten Zustand. Er hatte tiefe Schnittwunden im Gesicht, am Torso und an den Beinen. Zusätzlich fehlten ihm Teile des Fleisches seines Torsos und seines Beines. Sein Bein war offensichtlich gebrochen, da ein Teil des Beinknochens aus dem Bein hervorragte. Er blutete stark aus mehreren Stellen an seinem Torso und seinem Bein. Zusätzlich war er auch noch Bewusstlos. Normalerweise müsste ein Mensch mit solchen Verletzungen tot sein, aber Gant atmete noch, wenn auch nur schwach. Er hatte schon einmal jemanden so zugerichtet gesehen und der hatte es auch geschafft, also würde Gant dies auch Überleben, dachte Macharius.

Ein lautes „SANITÄTER!“ durchbrach die Stille, die nach den Explosionen entstanden war. Es war Macharius der so laut schrie wie er konnte. Die Soldaten, die die Entdecker begleitet hatten, lagen leicht benommen am Boden. Durch den Schrei aufgeschreckt, erhoben sich die ersten von ihnen. Macharius suchte hektisch nach Hauptmann Flavius und dessen Kommandoabteilung, da er wusste, dass in ihr ein Sanitäter enthalten war. Er konnte sie nicht ausmachen. Nach ein paar Sekunden kam ein Sanitäter auf ihn zugelaufen. Er deutete auf Gant und sagte: „Dort, ein schwer verletzter. Sieht schlimm aus.“ Der Sanitäter machte sich sofort daran, Gant zu behandeln. Macharius konnte mehrfach hören, wie der Sanitäter Dinge sagte wie „Der Goldene Thron! Für sowas bin ich nicht ausgerüstet.“ oder „Wo kommt nur das ganze Blut her?!?“ Macharius fiel auf, dass dies wahrscheinlich der erste schwer Verletzte war, den der Sanitäter im Feld behandeln musste. Die Sanitäter des 1. Darkholme waren ja erst frisch ausgebildet worden und hatten noch keine Felderfahrung. Der Sanitäter informierte Macharius darüber, dass Gant sofort ausgeflogen werden musste. Macharius ließ daraufhin den Funker der Kommandoabteilung herbringen und setzte folgenden Funkspruch an das Hauptquartier ab: „Hier spricht Macharius, Magister Militaris des Hauses Darkholme. Ich fordere unverzüglich eine Notfallevakuierung eines schwer Verletzten von der obersten Ebene der Stadtmauer Sphinx-Ost an. Er befindet sich im Mauerplanquadrat E05. Die Stelle zur Abholung wird mit Leuchtfackeln markiert. Die LZ ist gesichert. Es handelt sich um eine Evakuierung mit der Notfallpriorität 0.“ Er erhielt die Bestätigung, dass eine Walküre in wenigen Minuten eintreffen wird.

Macharius befahl den anwesenden Soldaten die Umgebung zu sichern und alle Eingänge, die ins Innere der Mauer führten, zu bewachen. Er erfragte bei den anderen Truppführer den Status ihrer Operationen. Sie meldeten alle, dass die Bereiche von Orks gesäubert wurden und dass die Mauer jetzt wieder vollständig unter Kontrolle ist. Sie berichteten weiterhin, dass es nur leichten Wiederstand der Orks gab. Macharius meldete dem Oberkommando, dass die Stadtmauer Sphinx-Ost wieder unter Kontrolle der PVS Truppen war. Er forderte Ablösung an, damit sich die am Kampf beteiligten Einheiten ausruhen konnten. Das Oberkommando sicherte zu, so schnell wie möglich Einheiten zur Ablösung zu entsenden. Er informierte außerdem die Garnisonstruppen des Mauerabschnittes Sphinx-Ost darüber, dass sich nun keine Orks mehr in der Mauer aufhielten. Während er seine Funksprüche absetzte, konnte er beobachten wie eine Sanitätswalküre auf der Mauer landete und Gant mitnahm. Die Zeit bis zu Ablösung sollten die Soldaten nutzen, um die Mauer auf Ork Nachzügler zu untersuchen. Die Zeit bis zur Ablösung verbrachte Macharius damit, dem Imperator für dessen Schutz zu danken und sich mit den Offizieren der anderen Einheiten über die Kämpfe auszutauschen.

Als die Ablösung eintraf, zogen sich die 1. Kompanie, das 2. Bataillon und die Vollstrecker zur Festung des Magistrats zurück und von da aus weiter zu den Ruhebereichen. Macharius und Lok wurden mit einer Limosine zurück nach Pandragon-Manor gebracht. Dort angekommen werden die beiden von Jorun begrüßt, der verwundert darüber ist, dass die Entdecker nur zu zweit sind. Während Lok ihm erzählt was mit Gant passiert ist, geht Macharius in den Taktikraum und lässt sich mit General Dante verbinden. Er fragt ihn, ob er weiß was aus der Verbrechereinheit geworden ist. General Dante teilt ihm mit, dass ihr Schicksal zurzeit noch unbekannt ist. Nach dem sie das Ausfalltor verlassen hatten, hielten sie sich weder an Absprachen noch an Befehle, sie fuhren einfach auf die Orks zu und wurden seitdem nicht mehr gesehen. Macharius und General Dante informieren sich gegenseitig über den Verlauf ihrer Operationen. General Dante hat einen erfolgreichen Ausfall der 4. Kompanie und der schweren Löwengarde persönlich angeführt und diesen nur abgebrochen, da die Orks schwere Waffen in Stellung gebracht haben. Er berichtet, dass die Orks ihre Angriffsstrategie geändert haben. Sie haben die Angriffe mit Infanterie nahezu eingestellt und setzen nun schwere Waffen und Artillerie gegen die Stellungen der PVS und die Stadtmauer ein. Er hat daher den Rückzug aller Truppen in befestigte Stellungen befohlen. Macharius und General Dante beglückwünschen sich gegenseitig zu ihren erfolgreichen Operationen. Macharius bittet darum, informiert zu werden, wenn die Verbrechereinheit irgendwo wieder auftaucht. Er bittet weiterhin darum, der Verbrechereinheit zu sagen, dass Gant mit ihnen sprechen möchte. General Dante stimmt etwas genervt zu. Macharius informiert sich darüber, ob der Luftraum über Damaris-Stadt sicher ist und ob Flüge vom Planeten zum Bollwerk und umgekehrt möglich sind. General Dante informiert ihn darüber, dass er Luftraum über der Stadt sicher ist. Dies liegt zu einem großen Teil auch am 101. Jagdgeschwader, das einen sehr guten Job gemacht hat, wie General Dante es ausdrückt. Er teilt Macharius mit, dass er zur Pandragon-Manor kommt, um etwas zu besprechen. Er beendet daraufhin die Verbindung. Macharius informiert die Zorn des Imperators über den Zustand von Gant und bittet Guerino Bruzzini nach Damaris-Stadt zu kommen, um die Behandlung von Gant zu unterstützen. Macharius erhält die Bestätigung, dass Guerino Bruzzini sich unverzüglich auf den Weg machen wird. Da nun alle Angelegenheiten erledigt sind, verlässt Macharius den Taktikraum und begibt sich zu einem der Essensräume.

In dem Essensraum hat Jorun dafür gesorgt, dass der Tisch reichlich gedeckt ist. Lok sitzt bereits am Tisch und isst. Macharius informiert ihn darüber, dass das 101. Jagdgeschwader von General Dante gelobt wurde. Nach dem er mit dem Essen fertig ist, begibt er sich auf sein Zimmer. Beim Verlassen des Raumes wird er von einem Offizier darüber informiert, dass Gant, auf Befehl von Guerino Bruzzini, auf die Zorn des Imperators verlegt wurde.

Auf seinem Zimmer angekommen hat Macharius endlich Zeit, seine Rüstung näher zu untersuchen. Sie ist übersäht mit Beulen und Kerben. Die Rüstung ist überzogen mit einer Schicht aus getrocknetem Orkblut. Macharius kann auch einige Löcher in der Rüstung ausmachen, aber zu seinem Glück ist kein Objekt durch die Rüstung gedrungen. Die Schäden der Rüstung sind nur oberflächlich. Es wurde keines der Reinheitssiegel beschädigt oder entfernt. Er ist froh darüber, dass er die Rüstung vorher noch einmal zu Uriel Jingst gebracht hat, damit dieser die Rüstung überprüfen und segnen konnte. Er dankt dem Omnissiah dafür, dass er ihn mit dieser Rüstung gesegnet hat. Danach macht er sich an die Reinigung der Rüstung. Er rezitiert hierfür die entsprechenden Litaneien. Danach bessert Macharius die Rüstung an mehreren Stellen aus, und wechselt eine der Panzerplatten, da diese zu viele Löcher hat und gewechselt werden muss. Hierfür rezitiert er die Hymne der Reparaturen:
„… So rufe ich den Maschinengott.
So füge ich zusammen, was einst getrennt war. …“

Zum Schluss salbt er die Rüstung noch mit heiligem Öl, das er von Uriel Jingst erhalten hat. Bevor er die Rüstung auf den Rüstungsständer hängt, spricht er noch die nötigen Gebete:
„Preise die Härte im Kern, den flammenden Tod halte uns fern. Lenke die Energie in richtige Bahnen, von Alter und Abnutzung laß nichts erahnen.“

„Möge diese Rüstung geschützt vor Fehlfunktionen sein, wie meine Seele vor Unreinheit geschützt ist. Der Maschinen Gott wacht über sie und mich. Entfessele mit ihr die Waffen des Krieges. Entfessele durch sie den Todbringer.“

Danach ruht sich Macharius von dieser viel zu kurzen und viel zu anstrengenden Nacht aus.

View
Eine Feier mit Überraschungen
Ein Dampfbad ist angenehmer als ein Sturmangriff

Nach der Landung auf den Flugfeldern der PVS werden die Entdecker von Remi Dante in Empfang genommen und für die gelungene Mission beglückwünscht. Immerhin konnten wertvolle Informationen geborgen und einige der Wissenschaftler gerettet werden. In den Luftkämpfen auf dem Rückflug gingen jedoch mehrere Walküren und ein Vulture-Unterstützungsflieger verloren.

Dante beteuert, dass der Taktische Planungsstab auf Hochtouren arbeiten würde und verspricht erste Ergebnisse am kommenden Morgen. Bis dahin sollen die Entdecker sich auf die zu erwartende Aufklärungsmission vorbereiten. Der Käptn lässt sich von einem der in Bereitschaft stehenden Piloten an ein unbekanntes Ziel fliegen, während die restlichen Entdecker sich von Jorun ins Pendragon-Manor chauffieren lassen. Dort erwartet sie eine Überraschung. In ihrer Abwesenheit ist ein Geschenk der damarener Kaufmannschaft aus erlesenen Speisen und feinem Sacra zum Anwesen gebracht worden und offenbar hat Jorun die Gelegenheit genutzt um damit ein Festessen für die Entdecker auszurichten. Unter den vielen Gästen sind einige Offiziere der PVS und Lady Orleans in Begleitung von zweien ihrer Offiziere. Nachdem Jorun Macharius erklärt hat, dass die Party für die Entdecker ausgerichtet wird, hält Macharius eine Rede. Nach dieser erheben alle Gäste gemeinsam die Gläser und prosten sich zu. Danach versinken alle beim Essen in Gespräche. Gant begrüßt Orleans und entdeckt dabei eine Laserpistole in einem Schema was ihm unbekannt ist. Lok verzieht sich zunächst auf sein Zimmer, um sich frisch zu machen. Macharius setzt sich auf den Stuhl des Kapitäns und genießt Essen und Trinken.

Nachdem Lok wieder im Raum ist, schaufelt er sich den Teller voll und setzt sich in die Menge. Inzwischen ist Macharius gelangweilt von den Gesprächen mit den Grünschnäbeln (junge Offiziere) und spricht den ranghöchsten Anwesenden, einen Hauptmann, an und fragte Ihn über seine Einheit und die von ihnen verteidigten Stellung aus. Gant, inzwischen umzingelt von jungen Offizierinnen, entscheidet sich Lady Orleans auf Ihre interessante Laserpistole anzusprechen. Sie teilte ihm mit, dass diese Laserpistole ein Andenken an eine Kampagne mit der Imperialen Armee war. Die Pistole ist sehr selten, alt und durchschlagskräftig. Kurz darauf stolpert Macharius an den Tisch und unterhält sich mit Orleans über seinen abgeschossenen Ork-Flieger und die Ork-Technologie. Außerdem erkundigt er sich nach dem Zustand der Raumschiffe. Die Sternweberin ist soweit Einsatzbereit, die Bestimmung des Schicksals ist nach wie vor schwer beschädigt.

Nachdem alle Gäste gesättigt sind, fängt Lok an eine Geschichte davon zu erzählen, wie er den Kapitän kennengelernt hat. Nichts ahnend wurde er vor einigen Jahren in einen Barkampf verwickelt, nur um Sekunden später gemeinsam mit dem Käptn zu kämpfen, zum ersten Mal zu sehen wie dieser Arme abhackt hat und letztendlich so zur Crew stieß.

Nachdem nur noch wenige Gäste da sind, zieht sich Macharius auf Joruns Empfehlung hin in das Dampfbad zurück. Dies ist ein großer, aber durch Raumteiler unterteilter Raum, mit einem großen Swimmingpool. Während er sich dort zu entspannen beginnt, eröffnet Gant mit einem lauten Ausruf das Dampfbad für die restlichen Gäste. Macharius ist sichtlich irritiert von den Gästen die ihn plötzlich beim baden stören. Lady Orleans schnappt sich den Fusel, entkleidet sich direkt und setzt das Trinkspiel in einer der Sitzecken fort. Gant schafft es anschließend Orleans unter den Tisch zu saufen! Erst spät in der Nacht ziehen sich die Entdecker auf Ihre Zimmer zurück.

Nur sehr wenig Stunden später werden die Entdecker von dumpfen Explosionen geweckt. Der Nachthimmel ist voll Leuchtspurgeschossen und Explosionen. Einige Bereiche in der Stadt brennen. Die Entdecker finden sich im Taktikraum ein. Offenbar haben die Orks haben einen massiven Luftschlag und gleichzeitig eine Bodenoffensive gestartet. Stadtmauer und vorgelagerte Verteidigungsstellungen werden angegriffen. Ein Hauptmann von den Verteidigungslinien berichtet über Funk, dass massive Mechanisierte Angriffe an allen Fronten stattfinden. Die rationierte Munition wird auf Befehl von Macharius freigegeben. Dante leitet derweil einen Ausbruch und stimmt sich direkt von der Front über die Lage mit Macharius ab. Die Kommunikation mit Mauer Sphinx-Ost ist zusammengebrochen. Lok gibt einem Unterstützungsgesuch für die Fliegerstaffel statt und lässt damit das 101. Jagdgeschwader in die Luftkämpfe über der Hauptstadt eingreifen. Nach einiger Zeit gelingt es die Kommunikation mit Hauptmann Flavius des 1. Darkholme wiederherzustellen. Offenbar hat sich das zweite Bataillon ungeordnet von der Mauer zurückgezogen und das zahlenmäßig sehr viel kleinere 1. Darkholme unfreiwillig zur Deckung ihres Rückzugs zurück gelassen. Beide Einheiten ziehen sich aktuell zur Festung des Magistrats zurück und sollen sich dort auf Befehl des Magister Militaris für einen Gegenangriff bereit machen. Macharius nimmt Kontakt mit Marshell Trace auf, um diese über die bedrohliche Lage zu informieren und sie um Hilfe bei einem Gegenangriff sowie eine Reinigung in der Stadt zu bitten. Auch General Dante wird auf den neusten Stand gebracht.

Die Entdecker machen sich mit einer Walküre zur Festung des Magistrats. Nach dem imposanten aber erschreckenden Flug hält Macharius eine Rede für die Truppenführer und schwört diese auf Konzentration ein. [Macharius] Macharius bekommt die erregte Diskussion zwischen dem Kommandanten des 2. Bataillons und Hauptmann Flavius mit. Er weiß, dass diese Diskussion, bei der es wohl um die Schuldfrage am ungeordneten Rückzug geht, warten muss. Jetzt geht es erst mal darum, die Orks davon abzuhalten, die Stadtmauer Sphinx-Ost einzunehmen. Er bestellt beide zu sich, und teilt ihnen mit, dass die Diskussion aufhören muss und sich beide auf ihr Aufgabe konzentrieren sollen. Beide stimmen zu, sich auf ihre Aufgabe zu konzentrieren.[/Macharius] Gant… leicht angeheitert… schlägt mit den Truppführern ab. Macharius lässt derweil alle Truppen im Hof antreten und schwört diese auf den kommenden Kampf ein. [Macharius] Hierzu hält er folgende Rede: Wir müssen unsere Pflicht erfüllen! Der Imperator wacht über uns! Jetzt in diesem Augenblick hält er über uns Gericht! … Wir sind der Schild von Damaris! … Wenn der Imperator ruft, haben die Auserwählten keine Wahl. … Soldaten von Damaris, dies ist eure Heimat, ihr dürft sie nicht untergehen lassen! [/Macharius]

Macharius, Gant und Lok schließen sich der 1. Kompanie der 1. Darkholme an.

View
Außenposten von Damaris
Ein gefährlicher Rückflug

Rückblick: Zuletzt konnten wir in einer Raumschlacht vier von sechs Orkbrokkn zerstören, dann kam die Nachricht, dass es sich dabei nur um ein Ablenkungsmanöver gehandelt hatte. Es seien mehrere Orkbrokkn auf der anderen Seite des Planeten aufgetaucht und auf dem Planeten gefallen. Glücklicherweise ist keiner der Brokkn in die Stadt gefallen und General Dante ist es gelungen die Truppen vor einem drohenden Zangenangriff zurück in die Stellungen zu beordern. Die Bodentruppenverluste sind deshalb erfreulicherweise auch sehr gering.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen wollen die Entdecker so schnell wie möglich auf den Planeten zurückkehren, aber die Frau vom Käptn hält die Lage für zu gefährlich und will Lord Kapitän Gideon Darkholme nicht gehen lassen. Er überzeugt sie jedoch davon, dass wir keine Wahl haben.

Bevor wir uns im Pendragon-Manor im Strategieraum mit allen Offizieren treffen haben wir noch kurz Zeit uns nochmal frisch zu machen, denn im Moment ist nur General Dante vor Ort. Gant denkt in der Zeit kurz darüber nach, sich mit einer Energieklinge zu rasieren, verwirft die Idee aber schnell wieder. Treffen uns dann zur geplanten Zeit vorm Taktikraum

Der Taktikraum ist verdunkelt, es sind schon viele anwesend und führen Gespräche, General Dante fasst unsere aktuelle Situation zusammen und unterstützt diese Zusammenfassung mithilfe einer Projektion des Planeten. Es sind mindestens acht Brokkn auf verteilt auf den Planeten gestürzt, so dass sie sich gegenseitig noch Feuerschutz geben könnten, wenn man sich unbedacht einem Brokkn nähern wollte. Es wird mit 500.000 bis 600.000 Orks gerechnet. Die Truppen müssen zurückgezogen und neu verteilt werden, um auf eine bevorstehende Belagerung vorbereitet zu sein. Für die Verteidigung stehen auch Gruppen aus der Unterwelt mit denen Gant verhandelt hat zur Verfügung, aber dabei handelt es sich um keine Gruppen, auf die man sich verlassen und fest einplanen könnte. Ob und wenn ja wo sie letztenendes mitmischen bleibt denen selbst überlassen. [Macharius] Erst wenn die Stadt selbst angegriffen wird, sind sie bereit, bei der Stadtverteidigung zu helfen. Die Frage wo sie am besten eingesetzt werden können, hat Gideon Darkholme auf später verschoben. Macharius hat ausdrücklich gegen den Einsatz von Kriminellen bei der Verteidigung der Stadt protestiert. Er hält solche Verbände für nicht verlässlich und schätzt ihren Beitrag zur Verteidigung als gering ein. [/Macharius] Dabei wird die Möglichkeit einer Außenaktion in Betracht gezogen, aber die Gefahr, dass die Truppen bei der Aktion von der Stadt abgeschnitten werden ist einfach zu groß. Außerdem benötigt eine solche viel Planungszeit, die wir nicht haben. Gant ahnt, dass dieser Angriff von einem Mega War Boss Orc geleitet wird und diese Welle nicht die letzte Welle ist, da wir diesen noch nicht zu Gesicht bekommen haben.

Die Bestimmung des Schicksals ist schwer beschädigt und auch für längere Zeit manövrierunfähig. Für den Fall, dass demnächst ein weiterer Angriff durch Brokkn eintreten sollte, wurde sie mittels dem Bollwerk fixiert, so dass diese immer noch an einem Raumkampf teilnehmen kann, wenn sie sich auch nicht von allein fortbewegen kann. Über diese Überraschung, dass die Orks aus dem nichts in der Nähe der Atmosphäre und dabei unter anderem im Schiff von Jeremiah Blitz aufgetaucht sind macht ihn immer noch schwer zu schaffen. Lord Kapitän Gideon Darkholme gibt zu bedenken, dass es sich dabei höchstwahrscheinlich um einen reinen Zufall handele, oder der Warp doch berechenbarer sein muss, als wir es zur Zeit annehmen.

(Planung der Neuverteilung der einplanbaren Truppen)

Es werden alle entlassen außer Lord Kapitän Gideon Darkholme und seine Offiziere. General Dante hat noch zwei Spezialaufträge für uns. Der erste ist ein Interview, das ein Paparazzi von Lord Kapitän Gideon Darkholme haben möchte und einen weiteren, dass wir erkunden sollen, was der Zustand von einem Außenposten ist. Es wurde der Kontakt zu vier Außenposten verloren, welche sich auf abgeschiedenen Bergkuppen befinden. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es sich um einen Angriff handele und es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Funkverbindung einfach nur durch einen Schneesturm unterbrochen ist. Jedoch handelt es sich bei einer der vier Außenposten um einen Forschungsstützpunkt der PvE Streitkräfte, der auch von Sicherern bewacht wurde und auch zu diesen kann kein Kontakt mehr aufgenommen werden. Wir werden darum gebeten uns diesen Außenposten genauer an zu gucken, da die Informationen, die vor Ort liegen zu wertvoll seien. Ein Trupp, der uns begleiten soll, wurde bereits zusammengestellt. Zusätzlich schlägt Macharius vor, das 101. Jagdgeschwader zum Schutz mit zu nehmen, bis wir den Schneesturm erreichen. Die Flugzeit zum Außenposten soll im Schnitt von vier bis fünf Stunden dauern. Wir haben noch ungefähr acht Stunden bis zum geplanten Beginn der Operation, diese verbringen wir mit einem Abendessen, dass uns Yoorun vorbereitet hat und mit erholenden Schlaf. Gideon Darkholme gibt währenddessen auch noch zusätzlich sein Interview.

Beim Essen erzählt uns der Käptn noch ein großes Geheimnis, über seine Verlobte auf seinem Heimatplaneten.

Yoorun weckt uns eine Stunde vor Sonnenaufgang, er hat schon Frühstück vorbereitet. Kommen zum Treffpunkt der PvS Kaserne wo schon acht Valkyren und zwei Vendettas bereitstehen mit insgesamt 30 Mann und unser Guncutter. Haben zusätzliche Schützen Piloten an Bord des Guncutters. Nähern uns unaufhaltsam einem Gebirkszug, der von einem Unwetter bedeckt ist. Erreichen auch innerhalb von fünf Stunden das Ziel und landen auf einer mit Schnee bedeckten Landezone. Können auch vor Ort keinen Funkkontakt mit der Station aufnehmen. Wir sitzen also ab um zu erkunden, lassen dabei einiges an Personal zurück, die die Flieger bewachen sollen.

Finden auf dem Weg komplett zerflückte Servitoren, die wohl durch rohe Gewalt zerrissen und dann auseinandergeschraubt wurden. Untersuchen daraufhin den Gebäudekomplex, die Stromversorgung ist noch intakt. und treffen dabei auf Leichen, die alle von Nahkampfwaffen zerfetzt wurden. Sie wurden wohl überrascht und große Teile wurden geplündert. Einer der uns begleitenden Offiziere scheint nicht zu finden, was er sucht. Die gesuchten Pläne sollen sich in einem Kartenschrank mit einem großem “S” darauf befinden, welche wie zu erwarten war, bereits entwendet wurden.

Nach kurzer Zeit fällt auf, dass wir auf Generatorraum gestoßen sind, alles was noch unerkundet ist, ist ein Raum hinter einer sehr massiven Stahltür, die in eine Art Keller führen soll. Wir versuchen es mit Klopfen und es kommt tatsächlich ein Klopfen zurück. Wir Morsen eine Nachricht, die sagt wer wir sind und warum wir hier sind und die Tür öffnet sich. Es kommen sieben Personen in Kitteln zum Vorschein und sagen, dass sie von großen, starken, laut brüllenden Kreaturen mit roten Augen und unbekannter Sprache überrascht wurden. Nach kurzer Überlegung kommen wir darauf, dass es so ziemlich alles gewesen sein könnte. Die meisten der gesuchten Unterlagen sind verloren gegangen, nur ein Block konnte gerettet werden.

Wir bemerken, dass es sich bei dem Generator um kein imperiales Standardmodell handelt und die Tür auch eher dazu gedacht ist, etwas von drinnen nach draußen ab zu schirmen als umgekehrt. Auf Nachfrage erfahren wir, dass es sich um einen Experimentreaktor handelt. Wir evakuieren die sieben Personen und lassen den Reaktor überladen, so wir nach kurzer Zeit beobachten können, wie dieser und der gesamte Gebäudekomplex mit einem Stück des Berges gesprengt werden und machen uns auf den Rückflug nach Damaris-Stadt.

Eine Stunde bevor wir Damaris-Stadt erreichen explodiert ohne Vorwarnung eine der Valkyren. Hinter uns sind eine größere Menge an Verfolgern aufgetaucht, ungefähr ein Dutzend Radarsignale werden verzeichnet. Wir fächern die Formation auf und die Vendettas lassen sich zurückfallen, so dass sie nicht zu einer Zielscheibe werden und um die Verfolger zu bekämpfen. Macharius übernimmt das rechte Geschütz des Guncutters und Lok fliegt so, dass wir uns Damaris-Stadt nähern und Macharius auf die Verfolger schießen kann. Macharius schießt drei Meisterhafte Salven hintereinander und versenkt unseren Verfolger. Der Guncutter bekommt auch einige Kratzer ab. Nachdem wir uns bis zur Luftverteidigung von Damaris-Stadt vorgearbeitet haben wenden sich unsere Orkverfolger wieder ab. Die Bestandsaufnahme nach der Landung ergibt, dass wir zwei Valkyren und eine Vendetta verloren haben, die sieben evakuierten Personen sind jedoch alle wohl auf.

Dante freut sich, dass wir einen Teil der Besatzung und einen Teil der Informationen retten konnten.

Um was für Informationen es genau geht, haben wir nie nachgefragt.

View

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.